Fortbildungen in der Jugendarbeit

Fortbildungen in der Jugendarbeit

Fortbildungen in der Jugendarbeit


Die Fachstelle Jugendarbeit lädt zu drei Fortbildungsveranstaltungen im kommenden Herbst ein: Ihr thematischer Bogen spannt sich von Interkulturellem Lernen über Rechtsfragen in der Kinder und Jugendarbeit bis hin zu einem Planungsseminar für Mitarbeiter/innen in Jugendclubs und Jugendzentren. Anmeldungen nimmt die Fachstelle Jugendarbeit ab sofort entgegen.

Vom 24. bis 26. September findet im Jugendgästehaus Hubertus eine Fortbildung zum Thema Interkulturelles Lernen – kulturelle Vielfalt pädagogisch gestalten statt. Das Leben in einer multikulturellen und pluralen Gesellschaft stellt große Anforderungen an das gegenseitige Verstehen und Kommunizieren aller Mitglieder. In der Arbeit mit Heranwachsenden ist es nötig, sich die Vielfalt kultureller und individueller Hintergründe und deren mögliche Auswirkungen auf das Handeln bewusst zu machen. Ziel dieser Fortbildung ist es, Handlungsansätze für die eigene pädagogische Praxis mit Jugendlichen zu entwickeln. Die Teilnehmer/innen setzen sich mit der aktuellen Fachdiskussion aber auch mit den praktischen Erfahrungen, die in die Fortbildung eingebracht werden, auseinander. Es werden theaterpädagogische Ansätze und pädagogische Rollenspiele sowie Übungen zum interkulturellen Lernen angeboten.

Themenschwerpunkte können sein: Identitätsentwicklung in einer multikulturellen Gesellschaft, Umgang mit Verschiedenheit, kulturelle Vielfalt und interkulturelles Lernen, Konflikte um Normen und Werte in der pädagogischen Praxis. Die Veranstaltung findet im Rahmen der interkulturellen Woche im Wetteraukreis statt.

Um Rechtsfragen in der Kinder- und Jugendarbeit geht es vom 5. bis 7. November. Unter gruppenpädagogischen, geschlechts- und altersspezifischen Gesichtspunkten vermittelt dieses Wochenendseminar rechtliche Grundlagen in der Jugendarbeit. Theoretische Grundlagen werden mit vielen Praxisbeispielen kombiniert, um selbständig und verantwortungsvoll mit Kindern und Jugendlichen in Ferienfreizeiten, Ferienspielen, Gruppenstunden und Jugendclubs arbeiten zu können. Themenschwerpunkte werden sein: Das Jugendschutzgesetz, Sexualität und Sexualerziehung, Informationen zu Aufsichtspflicht, Rechtsordnung, Strafrecht, Versicherungsschutz und zum Schutzparagraphen 8a bei Kindeswohlgefährdung.

Ende November steht ein Planungsseminar für Mitarbeiter/innen aus der offenen Jugendarbeit der Städte und Gemeinden auf dem Fortbildungsseminar auf dem Programm. Es findet vom 19. bis 21. November statt. Themenschwerpunkte: Bestandsaufnahme zur aktuellen Situation in den Jugendräumen, Ziele und Inhalte der Arbeit in den Jugendclubs, Freizeitgestaltung, Programme, Suche nach neuen Ideen, Konflikte und Probleme in den Jugendclubs, welche Unterstützung benötigen Mitarbeiter/innen.

Das Seminar richtet sich an ehren-, neben- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen, die in offenen Einrichtungen, wie Jugendclubs, Jugendzentren und Jugendfreizeiteinrichtungen tätig sind. Ziel ist es, den Mitarbeiter/innen unter qualifizierter Anleitung eines erfahrenen Referenten, ihre Erfahrungen in dieses Fortbildung einzubringen und neue Handlungsstrategien und Sichtweisen für die alltägliche Praxis zu entwickeln.

Alle drei Fortbildungen sind gedacht für Jugendleiter/innen aus Vereinen und Verbänden, Betreuer/innen von Ferienspielen und Freizeiten, Haupt- und nebenamtliche Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendsozial- und Schulsozialarbeit, interessierte Einzelpersonen, Lehrerinnen und Lehrer, Mitarbeiter/innen aus Betreuungseinrichtungen für Grundschulkinder.

Anmeldungen nimmt ab sofort die Fachstelle Jugendarbeit erfolgen entgegen: Fachstelle Jugendarbeit, Europaplatz, 61169 Friedberg, Telefon: 06031/83-3311, E-Mail. Hier gibt es auch alle Informationen rund um die Fortbildungen.



Erstellt am: 2010-09-02