43.000 Euro für Dorferneuerung in Mittel Seemen
43.000 Euro für Dorferneuerung in Mittel Seemen
Von links: Andrea Hampl, Fachstelle Strukturförderung, Landrat Joachim Arnold, Anja Nies, Vorsitzende Arbeitskreis Dorferneuerung, Bürgermeister Stefan Betz und Bernd Euler, Bauamt Stadt Gedern
Die Alte Schule wird zum Bürgertreff umgebaut werden. Bislang fehlt in Mittel-Seemen eine geeignete Räumlichkeit, um zum Beispiel eine kleine Familienfeier auszurichten oder sich nach einer Beerdigung mit den Angehörigen und Gästen noch zum Kaffee zu treffen. Mit der Neugestaltung der Räume können die Freizeitangebote, die es jetzt schon gibt, wie Basteln, Kochen und Gymnastik, erweitert werden. Die evangelische Kirche möchte die Räume anmieten und verwalten, die ortsansässigen Vereine und Gruppen können sie kostenlos nutzen. Rund 9.500 Euro bekommt Mittel-Seemen dafür aus dem Dorferneuerungsprogramm.
"Grünflächengestaltung und Ortsgrün im Dorfkern von Mittel-Seemen" steht als Maßnahme auf dem Zuwendungsbescheid von knapp 33.500 Euro. Auch hier erfüllt sich ein großes Anliegen der örtlichen Bevölkerung. Bei der Planung arbeitete der Arbeitskreis Grün intensiv mit der Planerin zusammen und auch bei der Umsetzung werden Bürgerinnen und Bürger selbst Hand anlegen. "Ein deutlicher Beweis dafür, dass es ihr Mittel-Seemen ist, für das sich die Bürgerinnen und Bürger engagieren und mit dem sie sich identifizieren", freut sich der Wetterauer Landrat. "Dorferneuerung ist mehr als die Umsetzung baulicher Maßnahmen, denn sie schafft Identität, stärkt die soziale Struktur und das Verantwortungsgefühl für den Ort, in dem man lebt", so Arnold, "insbesondere, wenn sie mit so viel Eigenleistung kombiniert wird wie in Mittel-Seemen."
Bislang wurden für kommunale Vorhaben - einschließlich der beiden neu bewilligten - ein Gesamtzuschuss von rund 260.000 Euro gewährt, für die fünf privaten Vorhaben ein Gesamtzuschuss von rund 35.000 Euro. "Bis zum 30. September 2010 können private Antragsteller und Kommune für ihre Bauvorhaben im Ortskern noch Anträge auf Förderung stellen", betonte Landrat Arnold. "Ich hoffe, dass von dieser letztmaligen Chance an Fördergelder zu kommen, Gebrauch gemacht wird."




