Hochwasserschutz für die Stadt Nidda: Veith und Seum vor Ort
Hochwasserschutz für die Stadt Nidda: Veith und Seum vor Ort
Stefan Gottbehüt, Geschäftsführer Wasserverband Nidda, Oswin Veith, Erster Kreisbeigeordneter und Verbandsvorsteher, Hans-Peter Seum, Bürgermeister, Stefan Schulz, Betriebsleiter
Im Mittelpunkt des Hochwasserschutzes für die Stadt Nidda steht der Bau eines Rückhaltebeckens im Eichelbachtal. Verbandsvorsteher Veith: "Hier haben wir die besten Möglichkeiten, durch einen relativ geringen Eingriff in die Natur ein Maximum an Schutz im Falle eines Hochwassers zu erreichen." Veith versicherte Bürgermeister Seum, dass nach Durchführung der Bauarbeiten das Eichelbachtal seine Schönheit zurückerhalten wird. "Wenn wir fertig sind wird das Rückhaltebecken kaum sichtbar in die Natur integriert sein," so Veith.
Bürgermeister Seum wurde erklärt, dass das Hochwasserrückhaltebecken im Eichelbachtal für den Schutz der Stadt nicht ausreichend sei. "Um die Stadt Nidda vor einem Hochwasser zu schützen wird derzeit der bereits vorhandene Flutgraben ausgebaut und in den beginnenden Sommerferien ein Hochwasserschutzwall entlang der Schulen im Bereich >Am Heiligen Kreuz< errichtet." so Veith.
Nachdem jahrzehntelang Vorstellungen, Entwürfe oder Planungen für eine Hochwasserschutzmaßnahme nicht in die Praxis umgesetzt worden sind, ist es dem Wasserverband Nidda unter Leitung des Ersten Kreisbeigeordneten Veith gelungen, dieses Großprojekt zu Gunsten der Niddaer Bevölkerung in die Hand zu nehmen und zu verwirklichen. Dies geschieht auch mit der Hilfe von ca. sechs Millionen Landesmitteln. Mit einer Investitionssumme von knapp zehn Millionen Euro ist dieses Bauvorhaben die größte Investition des Wasserverbandes Nidda seit über 40 Jahren.
Der Niddaer Bürgermeister Peter Seum zeigte sich erfreut über den Baufortschritt und den bisherigen reibungslosen Ablauf dieser Großbaumaßnahme in seiner Stadt. "Ich bin froh darüber, dass mit Abschluss der Arbeiten im Februar 2011 die Stadt Nidda vor einem Hochwasser geschützt sein wird", so Seum.




