Arnold will Kriminalität durch Prävention verhindern

Arnold will Kriminalität durch Prävention verhindern

Arnold will Kriminalität durch Prävention verhindern


"Wir brauchen einen Rahmen, in dem wir alle staatlichen und gesellschaftlichen Akteure in der Wetterau zusammenführen, die sich für ein gewaltfreies, suchtfreies und kriminalitätsfreies Zusammenleben engagieren. Die Vielschichtigkeit dieser Aufgabe macht es erforderlich, sich zu vernetzen. Wir wollen damit vorbeugend Vergehen und Straftaten verhindern," erläutert Landrat Joachim Arnold die Zielsetzung bei der Einrichtung des Kreispräventionsrats.


Ein Kreispräventionsrat soll frühzeitig Kriminalität verhindern.

Ein Kreispräventionsrat soll frühzeitig Kriminalität verhindern. Landrat Joachim Arnold und Mitglieder der Lenkungsgruppe Kreispräventionsrat Wetterau mit dem Leiter der Polizeidirektion Limburg-Weilburg Volker Pfeiffer (2, von links).

Die Kriminalitätsprävention sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Nur wer das erkenne, werde auch in der Vermeidung von Straftaten erfolgreich sein, So Arnold. Deshalb habe er dem Kreisausschuss auch die Gründung eines Kreispräventionsrat Wetterau empfohlen. "Ich gehe davon aus, dass ich für diese wichtige Initiative auch die Unterstützung der Kreisgremien erhalte," so der Wetterauer Landrat.  

Zur Vorbereitung und zur Erarbeitung der konzeptionellen Grundlagen eines Präventionsrats in der Wetterau hat Arnold eine interdisziplinäre Lenkungsgruppe ins Leben gerufen. 

Das Konzept der Lenkungsgruppe liegt jetzt dem Kreisausschuss zur Beschlussfassung vor. Wichtige Informationen zur Gründung eines Präventionsrats hat die Arbeitsgruppe vom Leiter der Polizeidirektion Limburg-Weilburg Volker Pfeiffer erhalten. Dort arbeitet seit 15 Jahren ein Präventionsrat, der sich mittlerweile gut vernetzt und erfolgreiche Präventionsprojekte angestoßen hat.  

Der Landrat erhofft sich durch den Kreispräventionsrat wichtige Impulse zur Verhinderung von Vergehen und Straftaten zu erhalten. Durch den Präventionsrat soll das in den Institutionen, Behörden, Initiativen und Vereinen vorhandene Fachwissen erfasst werden, um Lösungsmöglichkeiten zur nachhaltigen Verhinderung von Kriminalität zu entwickeln. Arnold: "Dabei möchte ich hervorheben, dass erfolgreiche Prävention auch die wirtschaftlichen und sozialen Lebensbedingungen berücksichtigt.   Eine reine Kriminalitätsprävention greift zu kurz."  

Darüber hinaus soll der Präventionsrat auch als Ansprechpartner für die bereits bestehenden kommunalen Präventionsräte in den Städten und Gemeinden dienen. "Damit wird eine noch vorhandene Lücke in der Vernetzung geschlossen", so Landrat Arnold abschließend. 

Mitgearbeitet haben:

Wolfgang Dittrich (Landratsbüro), Alexander E. König ( Leiter der Polizeirektion Wetterau), Sylvia Frech (Polizeidirektion Wetterau), Yvonne Messinger (Fachdienst Jugendhilfe), Hans Peter Krämer (Zentrum f. Jugendberatung und Suchthilfe), Gerd Breukel (Seniorenbeirat), Kornelia Schäfer (Fachdienst Frauen und Chancengleichheit), Dorothea Fingerling (Präventionsrat Karben/Kampagne Gewalt-Sehen-Helfen), Walter Lochmann (Sportkreis Wetterau) und Dirk Zettner (Netzwerk gegen Gewalt/Polizeipräsidium Mittelhessen). 


Erstellt am: 2010-07-09