Richtfest für naturwissenschaftlichen Neubau am Gymnasium Nidda

Richtfest für naturwissenschaftlichen Neubau am Gymnasium Nidda

Richtfest für naturwissenschaftlichen Neubau am Gymnasium Nidda


Die Arbeiten am neuen naturwissenschaftlichen Bau des Gymnasiums Nidda gehen planmäßig voran und im Herbst wird er endgültig seiner Bestimmung übergeben werden. Am 28. Juni haben Landrat Joachim Arnold und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel zum Richtfest geladen.

Politische Prominenz aus Stadt und Kreis, darunter Landrat Joachim Arnold und Bürgermeister Hans-Peter Seum, applaudieren.

Politische Prominenz aus Stadt und Kreis, darunter Landrat Joachim Arnold und Bürgermeister Hans-Peter Seum, applaudieren.

Der Neubau der Naturwissenschaften am Gymnasium Nidda ist einer von vielen Bausteinen, die der Wetteraukreis im Rahmen des Sonderinvestitions- und Konjunkturprogramms umsetzt. "Ein ehrgeiziges Maßnahmenbündel und für den Kreis einmaliges Projekt, bei dem rund 58 Millionen Euro in den Schulbau investiert werden", sagte Landrat Joachim Arnold beim heutigen Richtfest in Nidda. Statt sich auf wenige Großprojekte zu beschränken waren rund 160 Einzelmaßnahmen an einer Vielzahl von Schulen in allen Städten und Gemeinden geplant worden, fügte Arnold hinzu. Ein wichtiger Schwerpunkt bei der Zusammenstellung der Baumaßnahmen sei die Verbesserung der naturwissenschaftlichen Fachräume gewesen.  

Auf dem Gelände des Gymnasiums Nidda entstand nach dem Spatenstich im vergangen Dezember ein Gebäude in Massivbauweise, das sich durch eine moderne Architektur auszeichnet und sich in das vorhandene Schulgebäude einfügt. Der neue Baukörper umfasst zwei Vollgeschosse, ein eingeschossiger Baukörper verbindet dann den Neubau im ersten Obergeschoss mit dem Bestand. Die Außenwände des behindertengerechten Gebäudes sind aus Mauerwerk und Stahlbeton, farbliche Paneele akzentuieren die Fassade. Beheizt wird es über das bestehende Fernwärmenetz.  

In dem Gebäude finden neben vier Fachräumen, zu denen ein Vorbereitungsraum gehört, noch drei weitere Klassenräume Platz. "Wir sind optimistisch, dass durch diesen Neubau in einigen Jahren, nach den Spitzen von G8 und G9, die derzeit noch bestehenden Pavillons abgerissen werden können", äußerte sich Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel. Die Kosten für den Neubau einschließlich der dazugehörigen Einrichtung bezifferte er mit rund 2,1 Millionen Euro. "Sie finanzieren sich im Wesentlichen aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms des Landes", so Betschel-Pflügel.


Erstellt am: 2010-07-02