Biologiestudenten aus Gießen zu Gast beim Wetteraukreis

Biologiestudenten aus Gießen zu Gast beim Wetteraukreis

Biologiestudenten aus Gießen zu Gast beim Wetteraukreis


Schon zum zweiten Mal informierten sich jetzt Biologie-Studentinnen und –Studenten von der Universität Gießen über die praktische Arbeit im Bereich Naturschutz und   Landschaftspflege, Wasserschutz und Landwirtschaft beim Fachbereich Kreisentwicklung, Landwirtschaft, Umwelt und Bau des Wetteraukreises in Friedberg.


Die Biologiestudenten aus Giessen mit den Vertretern des Wetteraukreises vor einem Ersatzbiotop für Zauneidechsen im Friedberger Gewerbegebiet West.

Die Biologiestudenten aus Giessen mit den Vertretern des Wetteraukreises vor einem Ersatzbiotop für Zauneidechsen im Friedberger Gewerbegebiet West.

Unter der Leitung von Frank Jauker vom Fachbereich Tierökologie und Spezielle Zoologie waren elf junge Biologie-Studentinnen und Studenten des 5. Semesters nach Friedberg gekommen. Im Rahmen ihrer Bachelor-Ausbildung besuchten sie eine Woche lang Institutionen, die sich mit der praktischen Naturschutzarbeit befassen. In Friedberg stand im Haus der Umwelt zunächst eine theoretische Einführung auf dem Programm. Dabei erhielten die Gäste von der Universität Gießen durch Thomas Buch von der unteren Wasserbehörde, Ute Heinzerling vom Fachdienst Landwirtschaft und Hendrik Hollender von der unteren Naturschutzbehörde eine umfangreiche Präsentation über die verschiedenen naturschutzfachlichen Arbeitsschwerpunkte der drei Fachdienste. 

Anschließend wurde an zwei Beispielen die praktische Arbeit der Wetterauer Natur- und Umweltschutzbehörden demonstriert. Zuerst erfolgte die Vorstellung einer Artenschutzmaßnahme für Zauneidechsen im Friedberger Gewerbegebiet West. Michael Schwarz von der unteren Naturschutzbehörde erläuterte den Nachwuchs-Biologen, wie es zur Anlage des Ersatzbiotopes für die nach europäischem Recht streng geschützten Zauneidechsen kam und wie die Fläche in Zukunft gepflegt werden muss, um den Bestand zu erhalten.

In Ockstadt erläuterte Thomas Buch von der unteren Wasserbehörde die Seebach-Renaturierung im Bereich der neuen Sporthalle. Auch hier kam es schnell zu einer regen Diskussion zwischen den Gästen aus Gießen und den Behördenvertretern des Wetteraukreises. Frank Jauker von der Universität Gießen bedankte sich zum Schluss beim Wetteraukreis für die sehr gute Betreuung und bat darum, auch im Jahr 2010 mit einem Studentenkurs nach Friedberg kommen zu dürfen.


Erstellt am: 2009-12-17