Wetteraukreis bietet weiterhin die Möglichkeit zur Impfung gegen die Schweinegrippe
Wetteraukreis bietet weiterhin die Möglichkeit zur Impfung gegen die Schweinegrippe
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut hat dieser Tage nochmals ausdrücklich betont, dass alle Bevölkerungsgruppen von einer Impfung gegen die Neue Influenza A (H1N1) profitieren und grundsätzlich die Gelegenheit zu einer Impfung erhalten sollen. Der Wetterauer Gesundheitsdezernent Ottmar Lich hat deshalb erneut darauf hingewiesen, dass der Fachdienst Gesundheit der Kreisverwaltung eine eigene Impfstelle in der Kreisverwaltung eingerichtet hat. Daneben gibt es weiterhin die Möglichkeit der Impfung in Hausarzt- oder Kinderarztpraxen.
"Sowohl die Impfung der priorisierten Berufsgruppen als auch die Impfung für die Allgemeinbevölkerung (ab einem Alter von sechs Monaten) kann in unserer Impfstelle nach telefonischer Terminabsprache unter der Rufnummer 06031-830 erfolgen. Es werden als besonderer Service auch Impfsprechstunden während der Weihnachtsferien angeboten", so Gesundheitsdezernent Lich wörtlich. Bei Bedarf kann auch ein Impftermin"zwischen den Jahren" angeboten werden.
Insbesondere Kinder sind gefährdet
Zwar scheint der Scheitelpunkt der Influenza-Welle erreicht, dennoch erkranken im weiteren Verlauf einer Pandemie mindestens noch einmal so viele Personen wie vor Erreichen des Scheitelpunktes. Ein Verlauf in mehreren Wellen ist für Influenza-Pandemien nicht ungewöhnlich. Bei der weiterhin deutlich erhöhten Zahl der Erkrankungen ist immer noch mit schweren Verläufen zu rechnen. Insgesamt wurden in Hessen bisher zehn Todesfälle im Zusammenhang mit einer A/H1N1-Erkrankung gemeldet. Lediglich bei sieben Fällen sind Risikofaktoren bekannt.
Aktualisierte Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Neuen Grippe
Diesem Sachstand trägt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut Rechnung und hat ihre Empfehlungen zur Impfung gegen die Neue Grippe erweitert und empfiehlt nun die Impfung aller Indikationsgruppen. Das heißt, dass jetzt alle Menschen ab einem halben Jahr bis ins hohe Alter die Impfung erhalten können. Besonders empfohlen wird sie für Kinder ab sechs Monaten, Betreuungspersonen von Kindern unter sechs Monaten und junge Erwachsene. Für alle Personen ab einem Alter von sechs Monaten reicht eine einzige Impfung mit dem Impfstoff Pandemrix. Kinder unter zehn Jahren erhalten hierbei die Hälfte der sonst üblichen Dosis.
"Die Impfung ist der beste Schutz gegen eine Infektion. Dennoch sollten natürlich die Grundregeln der Hygiene nicht außer Acht gelassen und bei Krankheitszeichen der Hausarzt konsultiert werden", so abschließend Gesundheitsdezernent Lich.




