Hubertus Ellerhusen zum Vorsitzenden des Wetterauer Behindertenbeirates gewählt

Hubertus Ellerhusen zum Vorsitzenden des Wetterauer Behindertenbeirates gewählt

Hubertus Ellerhusen zum Vorsitzenden des Wetterauer Behindertenbeirates gewählt


In seiner letzten Sitzung hat der Behindertenbeirat des Wetteraukreises Hubertus Ellerhusen zu seinem Vorsitzenden gewählt. Ellerhusen, der bisherige stellvertretende Vorsitzende,   rückt damit Dr. Erich Sehrt nach, der nach seinem Wegzug aus der Wetterau sein Amt niedergelegt hat. Zur stellvertretenden Vorsitzenden wählte das Gremium die Kreistagsabgeordnete Waltraud Gewahl.



Behindertenbeirat

Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith, Behindertenbeiratsvositzender Hubertus Ellerhusen, Stelvertreterin Waltraud Gewahl

Hubertus Ellerhusen, der genauso wie Waltraud Gewahl dem Kreistag des Wetteraukreises angehört, betonte die Neutralität des Behindertenbeirates. "Wir setzen uns parteipolitisch neutral für Menschen mit Behinderung ein." Der Beirat, dessen Amtszeit an die des Kreistages gekoppelt ist, will sich in der verbleibenden Legislaturperiode seine Arbeit zu Stellungnahmen in Bauvorhaben und Planungen optimieren. Dazu soll ein Kompetenzteam aus Mitgliedern des Beirates gebildet werden, welches sich vor Ort von den Gegebenheiten überzeugt und Stellungnahmen verfasst. Zudem soll der Kontakt zu den Behindertenbeiräten in Städten und Gemeinden verbessert werden.  

Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Oswin Veith beglückwünschte Ellerhusen und Gewahl zu ihrer Wahl und verband damit die Hoffnung, dass die gute Zusammenarbeit im Sinne der Menschen mit Behinderung weitergeführt werde. Veith möchte im kommenden Jahr einen Tag für behinderte Menschen in der Wetterau ausrichten. "Dabei möchte ich auf die Kompetenz der Mitglieder des Behindertenbeirates nicht verzichten und sie in die Planung und die Durchführung der Veranstaltung einbinden", sagte der Sozialdezernent.  

Der Behindertenbeirat  

Der Behindertenbeirat ist ein beratendes Gremium mit empfehlender Funktion. Die Wahlzeit ist identisch mit der des Kreistages. Ziel des Beirates ist es, zur Integration behinderter Menschen in die Gesellschaft beizutragen. Dabei berät er über alle Belange, die behinderte Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehörige betreffen. Er kann dabei zu grundsätzlichen Fragen Stellung beziehen und der Kreisverwaltung sachbezogene Empfehlungen aussprechen. Besonderes Augenmerk soll der Behindertenbeirat der Weiterentwicklung von Maßnahmen der Behindertenhilfe, dem Abbau der Benachteiligung behinderter Menschen und der Entwicklung von Maßnahmen, die die Integration behinderter Menschen fördern, widmen. Um die persönliche Betroffenheit der Mitglieder des Beirates zu erhöhen, sollen diese selbst behindert sein, nur in begründeten Einzelfällen sollen Nichtbehinderte als Mitglieder des Beirates zugelassen werden.  

In dem zur Hälfte mit Frauen besetzten Beirat sollen die Kreistagsfraktionen je eine Vertreterin/Vertreter entsenden. Mit vier Vertreterinnen/Vertretern ist die Liga der freien Wohlfahrtsverbände vertreten, zehn Vertreterinnen sollen aus den Selbsthilfegruppen kommen. Das Sozialamt, das Jugendamt und das Gesundheitsamt werden durch jeweils einen Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin vertreten sein.


Erstellt am: 2009-12-02