Regenbogenschule Dortelweil – Spatenstich für neue Mensa

Regenbogenschule Dortelweil – Spatenstich für neue Mensa

Regenbogenschule Dortelweil – Spatenstich für neue Mensa


Die Regenbogenschule in Bad Vilbel/Dortelweil erhält eine Mensa. Aus Mitteln des Sonderinvestitionsprogramms des Bundes werden dort bis zum Herbst des kommenden Jahres rund 830.000 Euro investiert. Am 27. November  vollzogen Landrat Joachim Arnold, Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel den ersten Spatenstich für den Neubau.  

"Im Rahmen der Umsetzung der Sonderinvestitions- und Konjunkturprogramme von Bund, Land und Kommunen investiert der Wetteraukreis über vier Millionen Euro in Bad Vilbeler Schulen", erklärte Landrat Joachim Arnold, und ergänzend: Der Bau von Räumen für Ganztagsbetreuung, und dazu gehören in besonderem Maße Mensen, gehört dabei ganz klar zu unseren Schwerpunkten".

Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel erläuterte in seiner Rede, dass bis zum Herbst des kommenden Jahres ein eingeschossiger, ebenerdiger und freistehender Neubau für die Schule entstehen soll. Im Mittelpunkt steht ein 114 Quadratmeter großer Raum, der rund 80 Sitzplätze für die Schülermensa bietet. 

Besonderes bietet die Dachkonstruktion, die das Gebäude ohne Innenstützen komplett in Form einer Pyramide überspannt, an deren Spitze eine Glaskuppel eingebaut wird. Die Nebenräume umfassen eine Vorbreitungs- und eine Spülküche sowie Lager, Personal-WC und Umkleide, ein Putzraum und eine behindertengerechte Toilette.  

Die Erschließung des eingeschossigen Neubaus erfolgt von Westen über eine Freitreppe oder über die untere Erschließung von Süd-Osten über die vorhandene Geländerampe. Damit wird der Zugang zum Gebäude auch behindertengerecht.  

Das Besondere des Gebäudes ist eine Ausführung die den   Standard der Energie Einsparverordnung 2009 um 30 Prozent unterschreitet. "Damit übertreffen wir den vorgegebenen Standard deutlich und leisten einen Beitrag zur Erreichung der vom Kreistag formulierten Klimaschutzziele", freut sich Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel.  

Dazu wird das Gebäude mit einem Außen- und Innenmauerwerk mit einschaligem Porotonziegel ausgeführt. Das Flachdach über dem Küchenbereich wird mit extensiver Dachbegrünung auch für Regenwasserrückhaltung ausgestattet. Die Nebenräume erhalten alle Außenfenster zur Lüftung. "Deshalb können wir auch auf eine künstliche Abluftanlage verzichten", unterstreicht der Schuldezernent.  

Der Fußboden wird mit Fliesen ausgestattet. Die Fenster sind dreifach verglast, was sich ebenfalls günstig auf den Energieverbrauch auswirken wird. Insgesamt beträgt die Bruttogrundrissfläche für das neue Gebäude 240 Quadratmeter . "Ich hoffe, dass die Arbeiten zügig vorangehen, sodass wir im kommenden Herbst das Gebäude übergeben können", so abschließend der Schuldezernent.


Erstellt am: 2009-11-27