Selbsthilfegruppen sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesundheitslandschaft
Selbsthilfegruppen sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesundheitslandschaft
Der Wetteraukreis fördert mit mehr als 15.000 Euro die regionalen Selbsthilfegruppen im Wetteraukreis. Das hat Kreisbeigeordneter und Gesundheitsdezernent Ottmar Lich mitgeteilt. Lich wörtlich: "Die Selbsthilfegruppen leisten wertvolle ehrenamtliche Hilfe, die für Kranke und deren Angehörige oft unverzichtbarer Teil ihres Umgangs mit der Krankheit sind."
Ob eine körperliche oder seelische Krankheit, oft stellt die Diagnose einer schweren Krankheit eine große Belastungsprobe für die Betroffenen und ihre Angehörigen dar. "In dieser Situation nicht alleine gelassen zu werden, sondern sein Schicksal mit anderen zu teilen, ist eine große Hilfe, die es vielen Menschen erst ermöglicht, mit der Diagnose und ihrer Krankheit fertig zu werden."
Kreisbeigeordneter Ottmar Lich erinnert daran, dass es mit ehrenamtlicher Hilfe allerdings auch nicht getan ist. "Selbsthilfegruppen benötigen Räumlichkeiten, sie müssen Mieten zahlen oder Unkostenbeiträge, sie brauchen Geld für Informationsmaterial, hier sind sie auch auf den Wetteraukreis angewiesen. Insofern bin ich froh, dass der Wetteraukreis die regionalen Selbsthilfegruppen und die Bürgeraktive Bad Vilbel insgesamt mit 15.400 Euro in diesem Jahr unterstützen kann. Damit wird der Kreis neben den gesetzlichen Krankenkassen, die seit einigen Jahren nach dem Sozialgesetzbuch verpflichtet sind, Selbsthilfegruppen finanziell zu fördern, zu einem wichtigen Geldgeber für diese ehrenamtliche Arbeit. In diesem Jahr waren es mehr als 40 Selbsthilfegruppen sowie die Bürgeraktive Bad Vilbel, die mit Mitteln des Wetteraukreises finanziell unterstützt werden konnten."
Die finanzielle Unterstützung ist freilich nicht alles, genauso wichtig ist die ideelle und organisatorische Unterstützung. "Dafür hat der Wetteraukreis schon vor einigen Jahren eine Selbsthilfekontaktstelle beim Fachdienst Gesundheit, Rettungsdienst, Katastrophen- und Brandschutz in der Kreisverwaltung angesiedelt", so Gesundheitsdezernent Lich wörtlich.
Die Kontaktstelle, die von Anette Obleser geleitet wird, ist Anlaufstelle für Selbsthilfegruppen in allen Fragen, wie Gründung, Öffentlichkeitsarbeit, Vernetzung, Fortbildung oder Konfliktsituationen. Sie berät auch zu Fragen der finanziellen Förderung und gibt Betroffenen, Angehörigen oder Interessierten Auskunft über regionale bzw. überregionale Selbsthilfegruppen und die Beratungseinrichtungen im Kreis.
Die Selbsthilfekontaktstelle des Wetteraukreises ist unter der Telefonnummer 06031/83-2345, montags bis freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr oder E-Mail zu erreichen. Informationen über Selbsthilfe gibt es auch hier.




