Kommunen im östlichen Kreisgebiet erhalten Kommunen im östlichen Kreisgebiet erhalten durch Initiative des Verein Oberhessen EU-Förderung

Kommunen im östlichen Kreisgebiet erhalten durch Initiative des Verein Oberhessen EU-Förderung

Kommunen im östlichen Kreisgebiet erhalten durch Initiative des Verein Oberhessen EU-Förderung


Kreisentwicklungsdezernent Bardo Bayer brachte seine Freude zum Ausdruck, dass der Verein Oberhessen zu den 20 ländlichen Regionen in Hessen gehört, die als LEADER-Förderregionen künftig mit Fördermitteln der Europäischen Union rechnen können. Seitens des Verein Oberhessen wurde ein auf breiter Basis erarbeitetes "Integrierte Regionales Entwicklungskonzept für die Region Oberhessen (IREK)" unter dem Titel "Oberhessen – Region mit Weitblick" erarbeitet und sich gegen andere Regionen durchgesetzt.

Im Rahmen der LEADER (Liaison entre actions de développement de l’économie rurale) Förderstrategie der Europäischen Union für den ländlichen Raum erhalten 20 Regionen, die sich am Prozess der regionalen Kooperation beteiligt und ein regionales Entwicklungskonzept erarbeitet haben, in der neuen EU-Förderperiode von 2007 bis 2013 Zuschüsse. Der Einsatz der Mittel zur ländlichen Regionalförderung aus dem EU-ELER-Plan (Europäischer Landwirtschafsfond für die Entwicklung des ländlichen Raums), die für die LEADER-Förderung eingestellt sind, wird auf diese Förderregionen konzentriert. Ein unabhängiges, interdisziplinär besetztes Expertengremium hat nach intensivem Studium LEADER-Förderregionen ausgewählt. Insgesamt werden rund 36 Millionen Euro für das LEADER-Programm den 20 Förderregionen zur Verfügung stehen, wovon dann jede einzelne Förderregion zwischen 1,6 und 1,9 Millionen Euro erhält. Das Fördergebiet im Wetteraukreis umfasst die Kommunen Echzell, Ranstadt, Glauburg, Altenstadt, Limeshain, Nidda, Ortenberg, Büdingen, Hirzenhain, Gedern und Kefenrod.

Der Verein Oberhessen, in dem alle wichtigen Akteure des Wetteraukreises bzw. der Region Oberhessen vertreten sind, so z.B. die Industrie- und Handelskammer, die Sparkasse Oberhessen, verschiedene Kommunen aus dem Ostteil des Kreises, die OVAG, die Licher Brauerei, Firmen und Privatpersonen hatte ein Integrierten Regionalen Entwicklungskonzept erarbeitet.

Beabsichtigt war die Installierung eines Regionalmanagements, das strukturfördernde Projekte z.B. um den Vulkanradweg, die Bonifatiusroute, die Keltenstraße, die Keltenradroute oder das Keltenmuseum in Kooperation zwischen dem Land Hessen und dem Fachdienst Kreis- und Regionalentwicklung unterstützen und fördern könnte. "Dies kann nun angegangen werden", so Bayer, der allen an der Konzeption beteiligten Institutionen seinen Dank aussprach.


Erstellt am: 2007-12-21