Inbetriebnahme der zweiten Turbine im Krafthaus der Niddatalsperre

Inbetriebnahme der zweiten Turbine im Krafthaus der Niddatalsperre

Inbetriebnahme der zweiten Turbine im Krafthaus der Niddatalsperre


Am vergangenen Dienstag nahm der zum Jahresende ausscheidende Verbandsvorsteher des Wasserverbandes NIDDA, Bertram Huke, zusammen mit seinem Nachfolger, dem Ersten Kreisbeigeordneten des Wetteraukreises, Oswin Veith, sowie mit dem neuen stellvertretenden Verbandsvorsteher und Ersten Kreisbeigeordneten des Landkreises Gießen, Siegfried Fricke, die zweite Turbine zur Stromerzeugung an der Niddatalsperre offiziell in Betrieb.

Mit der zweiten Turbine kann auch die gemäß Betriebsvorschrift geforderte Mindestwasserabgabe von 100 Litern pro Sekunde in die Nidda vom Wasserverband noch wirtschaftlich genutzt werden. Primär wird der Eigenbedarf der großen technischen Anlagen an der Niddatalsperre mit dieser zweiten Stromerzeugungsanlage gedeckt. Der Überschuss wird in das Netz des örtlichen Energieversorgungsunternehmens eingespeist. "Mit Strom aus Wasserkraft wird", so Veith "ein wirklicher Beitrag zu einem effektiven Umweltschutz geleistet". Die zweite Wasserkraftanlage erzeugt eine Strommenge von ca. 170.000 Kilowattstunden im Jahr, was dem Jahresverbrauch von ca. 43 Dreipersonen-Haushalten (3.900 kWh) entspricht.

Der scheidende Verbandsvorsteher Bertram Huke betonte zudem, dass bereits bei der Inbetriebnahme der Niddatalsperre im Jahr 1970 an den Umweltschutz gedacht und eine Wasserkraftanlage mit einer Leistung von 90 Kilowatt eingebaut wurde. Diese Anlage hat seit der Inbetriebnahme ca. 15 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom aus Wasserkraft erzeugt.


Erstellt am: 2007-12-20