Stabwechsel bei den Wasserverbänden: Oswin Veith neuer Verbandsvorsteher
Stabwechsel bei den Wasserverbänden: Oswin Veith neuer Verbandsvorsteher
Im Rahmen einer Besichtigung der Niddatalsperre übergab der scheidende Verbandsvorsteher der beiden Wasserverbände NIDDA und NIDDER-SEEMENBACH Bertram Huke die Amtsgeschäfte an seinen am 08. November in den Verbandsversammlungen einstimmig gewählten Nachfolger, den Ersten Kreisbeigeordneten des Wetteraukreises, Oswin Veith.
v.l. Alter und neuer Verbandsvorsteher der Wasserverbände Bertram Huke und Oswin Veith. in der Mitte Kreisbeigeordneter Siegfried Fricke Landkreis Gießen an der Talsperre in Schotten.
Mit dabei war auch der ebenfalls einstimmig als stellvertretender Verbandsvorsteher für den Wasserverband NIDDA gewählte Kreisbeigeordnete des Landkreises Gießen Siegfried Fricke. Der neue Verbandsvorsteher Veith dankte seinem Vorgänger für die geleisteten Arbeiten in den letzten acht Jahren. Er hob besonders hervor, dass Huke die beiden großen Investitionsmaßnahmen "Hochwasserschutz Obere Nidda" und "Hochwasserschutz Untere Wetter" zur erfolgreichen Planfeststellung geführt hat, so dass mit der Umsetzung der beiden Maßnahmen in 2008 begonnen werden kann. In den letzten acht Jahren wurden unter Hukes Führung, so Veith, auch wegweisende Maßnahmen im Bereich der Gewässerrenaturierung realisiert. Herausragende Beispiele hierzu sind u. a. das "Niddaknie" bei Bad Vilbel und ein ca. 2.500 Meter langer Flussabschnitt der Nidda bei Ranstadt/Dauernheim, der einer der längsten Renaturierungsabschnitte in Hessen ist.
Oswin Veith, der mit Wirkung zum 1. Januar 2008 den Vorsitz bei beiden Wasserverbände übernimmt, will den von Huke eingeschlagenen Weg fortsetzen. Vor diesem Hintergrund bezeichnete er das parteiübergreifende einstimmige Votum in der Verbandsversammlung als eine hervorragende Basis und einen deutlichen Vertrauensvorschuss, den er zu rechtfertigen gedenkt. "In den Wasserverbänden werden keine politischen Auseinandersetzungen geführt, sondern hier wird zum Wohle aller, auf einen breiten Konsens gründend, für den Hochwasserschutz gearbeitet. Ich bin froh und stolz, dass dies die Mitglieder durch ihre Wahl ebenso gesehen haben", so der zukünftige Verbandsvorsteher.
Bertram Huke, der nun also die Führung der Wasserverbände in die Hände seines Nachfolgers legt, unterstrich die Notwendigkeit der Wasserverbände als Institution für einen wirksamen Hochwasserschutz in der Region. "Mit Oswin Veith an der Spitze wird die von mir immer wieder forcierte Optimierung des Hochwasserschutzes fortgesetzt werden. Ich freue mich eine gut arbeitende Geschäftsstelle mit motivierten und versierten Mitarbeitern an meinen Nachfolger übergeben zu können" so Huke abschließend.




