Mit einem neuen Logo setzt die VHS ihren vor zwei Jahren begonnenen Auffrischungskurs fort
Mit einem neuen Logo setzt die VHS ihren vor zwei Jahren begonnenen Auffrischungskurs fort
Frisch in Form und Farbe – mit dem neuen Logo sollen für die Volkshochschule Wetterau auch ganz sichtbar neue Zeiten anbrechen. Er wolle die VHS ein wenig "entstauben", hatte ihr neuer Leiter Thomas Eberwien bei seinem Amtsantritt vor zwei Monaten angekündigt. Mit dem neuen Outfit ist nun der erste Schritt getan. "Wir haben in der Wetterau bereits ein breites Angebot an Kursen. Diese tolle Themenvielfalt und die durchweg gute Qualität der Weiterbildungskurse sind noch nicht so bekannt, wie sie sein sollten. Daran, die guten Inhalte richtig ’rüberzubringen, müssen wir arbeiten", erklärte Eberwien.
Kreisbeigeordneter und vhs-Dezernent Helmut Betschel-Pflügel, und Thomas Eberwien, Betriebsleiter der vhs, präsentieren das neue Logo.
Ein auf dem Kopf sehendes schwarzes Dreieck, ein hochhausähnlicher grau schattierter Balken, daneben ein orangefarbener Kreis: Aus abstrahierten Buchstaben, kombiniert mit dem Schriftzug "vhs wetterau", besteht das bisherige vhs-Logo. Es hat ein wenig vom Charme der 70-er Jahre. Und vor allem: "Es ist in der Wahrnehmung untergegangen", erläuterte vhs-Dezernent Helmut Betschel-Pflügel. Gemeinsam mit Thomas Eberwien stellte er das neue Logo gestern vor.
Für die Präsentation hatte die Volkshochschule eine ungewöhnliche Lokalität gewählt: den ehemaligen Turbinensaal der Maschinenzentrale des früheren Staatsbades Nauheim am Goldstein. Längst seiner ursprünglichen Funktion beraubt, wird der gut proportionierte, hohe Raum heute als Lager der badestädtischen Gärtnerei genutzt. Dementsprechend war die Pressekonferenz der vhs eingerahmt von hohen Palmen und anderen exotischen Pflanzen, die im Sommer die Anlagen des Kurbetriebs schmücken und nun hier überwintern.
"Vor 100 Jahren beherbergte dieser Raum wichtige Teile der innovativen Technik, mit der das Jugendstil-Ensemble Sprudelhof/Trinkkuranlage ausgestattet wurde. Mit dem Geist der Innovation, der darin deutlich wurde, möchten wir auch die Entwicklung der vhs vorantreiben", erklärte Thomas Eberwien.
Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel verglich das Logo mit der Fassade eines Hauses. Sei die Fassade ansprechend, betrete man auch das Haus gern. Zwar sei die Außenwirkung der vhs in den vergangenen zwei Jahren, unter der Ägide von Eberwien-Vorgänger Werner Lochmann, schon um einiges besser geworden. An einem Logo habe es aber noch gefehlt.
"Diesen nächsten Schritt haben wir nun konsequent getan", erklärte Betschel-Pflügel. Das neue Logo, bestehend aus einem Quadrat mit runden Ecken, unterteilt in ein großes orangefarbenes und ein kleines graues Feld, stehe in seiner Sachlichkeit und Klarheit für Qualität, Solidität und Geradlinigkeit der Wetterauer Volkshochschule, betonte der Dezernent. "Die Volkshochschule ist der größte Bildungsanbieter im Kreis. Das müssen wir auch in unserem Auftritt selbstbewusst dokumentieren", erklärte er.
Mehrere Anwesende nutzten die Gelegenheit zu einem Rundgang durch das benachbarte Kesselhaus, von dem aus seit der Privatisierung des Heizwerks vor einigen Jahren die e-on die Anlagen des Kurbetriebs mit Fernwärme versorgt. Bei einem Imbiss klang die Pressekonferenz der Volkshochschule aus.




