Singbergschule soll Gymnasialzweig erhalten
Singbergschule soll Gymnasialzweig erhalten
Auf den Run aufs Gymnasium reagiert der Wetteraukreis mit der Erweiterung der Singbergschule in Wölfersheim. "Wir müssen uns den aktuellen Anforderungen stellen", erläutern Schuldezernent Ottmar Lich und Schulbaudezernent Oswin Veith.
Die Singbergschule hat in den vergangenen Jahren innerhalb der Region eine Sogwirkung entfaltet. Geschaffen für die Schülerinnen und Schüler der damaligen Gemeinden im Schulverbund Wölfersheim, besuchen heute auch Schüler aus der Stadt Reichelsheim, der Gemeinde Echzell, der Stadt Friedberg und der Gemeinden Obbornhofen und Bellersheim aus dem Nachbarkreis ab der Klasse 5 die Schule. Aus diesem Grund hat man sich für die Einrichtung eines gymnasialen Zweiges mit den Klassen fünf bis neun an der Singbergschule entschieden. " Damit schafft der Wetteraukreis als Schulträger ein hochattraktives Schulangebot, das den Wünschen der Eltern gerecht wird", so Lich.
Der Schulentwicklungsplan hat deutlich gemacht, dass sich auch in Zukunft die Gymnasien vor Anmeldungen kaum retten können, wobei viele Eltern einem echten Gymnasium den Vorzug vor dem gymnasialen Zweig einer Kooperativen Gesamtschule geben. Der Trend werde sich fortsetzen. Es sei jedoch sinnvoller in Wölfersheim die Kapazitäten der Singbergschule zu nutzen.
Der Kreisausschuss hat am Dienstag, 20. November, über die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans beraten. Dann wird die Vorlage im Kreistag beraten, der am 30. Januar tagt. Im Vorfeld waren Schulen und das Schulamt bereits an der Diskussion beteiligt.




