Kreisausschuss stimmt Entlassung des Landrates aus dem Beamtenverhältnis zu

Kreisausschuss stimmt Entlassung des Landrates aus dem Beamtenverhältnis zu

Kreisausschuss stimmt Entlassung des Landrates aus dem Beamtenverhältnis zu


Landrat Rolf Gnadl wird zum 1. Januar 2008 in das Direktorium der OVAG wechseln. Der Kreisausschuss stimmte in seiner Sitzung am 4. Dezember der Entlassung des Landrates aus seinem Beamtenverhältnis zum 31. Dezember 2007 zu. Im Anschluss an die Sitzung würdigte Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith die Leistung und Verdienste des Landrates in annähernd 16 Dienstjahren und händigte ihm die Entlassungsurkunde aus.

Lr Ka Entlassungsurkunde 4 12 07

Unser Bild zeigt Landrat Rolf Gnadl und Ersten Kreisbeigeordneten Veith bei der Überreichung der Entlassungsurkunde im Kreisausschuss.

" Rolf Gnadl war sehr aktiv und engagiert", betonte Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith, "ein Kennzeichen, das seine Arbeit über Jahrzehnte prägte". Gnadl lernte die Verwaltung von der Pike auf und absolvierte nach seiner Ausbildung ein berufsbegleitendes Studium der Verwaltungswissenschaften. Seine langjährige aktive und engagierte politische Tätigkeit begann mit dem Eintritt in die SPD im Jahr 1973.

Von 1979 bis 1991 war Gnadl Bürgermeister in Glauburg, später auch Mitglied des Kreistages im Wetteraukreis. Im September 1991 wurde er zum Landrat gewählt und zwei Mal, nun durch das direkte Votum der Bürger, in diesem Amt bestätigt. Veith zählte einige von Gnadls Verdiensten für den Wetteraukreis auf: "Eines Ihrer wichtigsten politischen Anliegen war und ist die Stärkung des Öffentlichen Personennahverkehrs. Die Modernisierung der Verwaltung trägt ebenso wie die Kreisentwicklung Ihren Stempel. Sie haben sich als passionierter Radfahrer früh für die Ausweisung von Radwegen eingesetzt. Mit wenig Geld haben Sie den Grundstein gelegt für eines der besten Radwegenetze in ganz Hessen". Als weitere Meilensteine in Gnadls Arbeit für den Wetteraukreis und die Verwaltung nannte Veith die Gründung des Frauenamtes, die Bildung von Flüchtlingshilfe und der Beschäftigungsgesellschaft WAUS, die Neuordnung der Abfallwirtschaft ebenso wie die Bildung eines Dienstleistungszentrums und die Positionierung von Kulturveranstaltungen in der Kreisverwaltung sowohl in Friedberg als auch in Büdingen.


Erstellt am: 2007-12-10