Aus unserem thüringischen Partnerkreis: Ölmilliardäre sollen im Hainich genesen
Aus unserem thüringischen Partnerkreis: Ölmilliardäre sollen im Hainich genesen
Ein Mitglied der Herrscherfamilie in Dubai hat unlängst den Vertrag zum Kauf eines Airbus A 380 für private Zwecke unterzeichnet. Der saudi-arabische König kam zum Staatsbesuch nach Deutschland gar mit 13 Großraumflugzeugen.
Der so zur Schau gestellte sagenhafte Reichtum der Ölmilliardäre vom Golf könnte jetzt auch den Wetterauer Partnerkreis Unstrut-Hainich zum Leuchten bringen. Dessen Landrat Harald Zanker hat nämlich jetzt mit "Seiner Exzellenz Khalid A. Bin Sulayem", Generaldirektor des Department of Tourism and Commerce Marketing ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Damit wird eine Zusammenarbeit zwischen dem Unstrut-Hainich-Kreis und dem Emirat Dubai vertraglich vereinbart.
Es geht um die medizinische Versorgung arabischer Patienten in Deutschland, und hier besonders im Unstrut-Hainich-Kreis. Besonders die Kombination aus Tourismus und hochwertiger medizinischer Versorgung im Paket mit Rehabilitation und Wellness bietet nach Ansicht von Landrat Zanker Potenziale, um neue Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende langfristig zu erhalten. Stolz ist man in Mühlhausen darauf, dass trotz der Konkurrenz namhafter medizinischer Hochburgen wie München, Hamburg, Berlin und Kiel auch der Unstrut-Hainich-Kreis aufgrund seiner landschaftlichen Reize mit dem Nationalpark Hainich das Interesse arabischer Partner geweckt hat. Dass die Region zwischen Bad Langensalza und Mühlhausen aber zu einem Zentrum für die Behandlung arabischer Patientinnen und Patienten werde, davon gehe man nicht aus. "Der Bedarf wird proportional zu den regionalen Gegebenheiten ein vernünftiges Maß nicht überschreiten", so Zanker.




