Galerie im Kreishaus mit Bildern von Viatscheslav Davydov
Galerie im Kreishaus mit Bildern von Viatscheslav Davydov
"Malereien und Monotypien" ist der Titel einer Ausstellung mit Bildern von Viatscheslaw Davydov, die ab kommenden Donnerstag in der Galerie im Kreishaus zu sehen ist. Der in St. Petersburg geborene Künstler lebt in Bad Nauheim, ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Frankfurt und Dozent an der Volkshochschule.
Es sind phantastisch-realistische Weltansichten, die Davydov in Öl, Pastellkreide, als Radierung oder als Monotypie zu Papier bringt. In realistischer Manier gestaltete Szenen aus surrealen Welten. Dabei bedient sich der 1950 in St. Petersburg geborene Künstler dem Stilmittel der Monotypie, was übersetzt so viel wie "ein einziges Bild" bedeutet. Das Verfahren der Monotypie benutzen Künstler schon seit dem 17. Jahrhundert. Dabei werden langsam trocknende Farben auf eine nichtsaugende Platte, zum Beispiel Glas oder Metall, aufgebracht und anschließend die noch feuchte Platte auf Papier oder Leinwand gedrückt. Im Gegensatz zur Radierung oder anderen bekannten Druckgrafiken ist bei der Monotypie immer nur ein einziger und damit einmaliger Abdruck möglich. Absolute Sorgfalt beim Malen und handwerkliche Sicherheit sind unabdingbar. Berühmte Künstler, die mit dieser Technik arbeiteten waren Edgar Degas, Paul Klee und Henri Matisse.
Davydov, der die Monotypie für sich neu entdeckt und weiter entwickelt hat, wurde 1950 in St. Petersburg geboren. An der Muchins-Akademie studierte er Design und Grafik und arbeitete von 1971 bis 1998 als selbständiger Designer und Grafiker und entwickelte Plakate und Verpackungen. Sieben Jahre lang war er Kunstdozent in einer freien Künstlerwerkstatt. Seit 1998 lebt Davydov in Deutschland
Die Ausstellung wird am Donnerstag. 6. Dezember 2007, um 19.00 Uhr von Landrat Rolf Gnadl eröffnet. Die Kunsthistorikerin Elke Hieronimus führt in die Ausstellung ein, musikalisch umrahmt wird sie von Valeri Volkov, er bringt russische Romanzen und Volkslieder zu Gehör.




