Erfolgreiche Katastrophenschutzausbildung im Wetteraukreis
Erfolgreiche Katastrophenschutzausbildung im Wetteraukreis
Bereits der fünfte Lehrgang seiner Art ging in diesen Tage im Bad Vilbeler Feuerwehrstützpunkt zu Ende. 26 Helferinnen und Helfer aller "Disziplinen" im Wetterauer Katastrophenschutz hatten eine umfangreiche Stundentafel erfolgreich hinter sich gebracht. Der Wetterauer Katastrophenschutz-Dezernent Ottmar Lich zeigte sich sehr erfreut und zufrieden über die Leistungen der ehrenamtlichen Mitglieder aus Feuerwehren, Rettungsdiensten und der DLRG: "Der Wetteraukreis hat hessenweit bei der organisationsübergreifenden Grundausbildung im Katastrophenschutz die Nase vorn. Diesen Vorsprung gilt es zu halten. Daher werden diese interdisziplinären Grundausbildungen auch in Zukunft durchgeführt".
Die Teilnehmer des KIatastrophenschutz-Seminars
Über den Zeitraum von einer Woche geht die so genannte "organisationsübergreifende Katastrophenschutz-Grundausbildung", so der offizielle Titel des Seminars. Von Montag bis Samstag reicht die Stundentafel, die Themen wie Gesetzeskunde, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Notfallseelsorge, Infektionsprävention, Kartenkunde, Genfer Konventionen, Gliederung und Aufbau des Katastrophenschutzes, Einsatzlehre, Gefahrstoffkunde sowie Sanitätseinweisung und praktische Stationsausbildung. Während an den Wochentagen nur Abendveranstaltungen ablaufen, steht der Samstag ganztägig im Zeichen der Praxis.
Der im Wetteraukreis für den Katastrophenschutz zuständige Dezernent, Kreisbeigeordneter Ottmar Lich, ließ es sich nicht nehmen, am letzten Ausbildungstag den Lehrgang zu besuchen und sich ein Bild von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zu machen. Äußerst zufrieden gab der den jungen Rettungsdienst- und Feuerwehrleuten mit auf den Weg: "Sie begreifen den Katastrophenschutz als gemeinsame Aufgabe verschiedener Disziplinen zum Schutz unserer Bevölkerung! Das ist in höchstem Maße lobenswert und dafür danke ich Ihnen ausdrücklich. In meiner Zuständigkeit wird es auch weiterhin diese sehr nützlichen und förderlichen Lehrgänge geben, bei denen alle über ihren Tellerrand schauen und voneinander lernen." Für die Ausbildung zeichneten verantwortlich: Markus Busanni (FF Friedberg), Andreas Falk (DLRG Friedberg), Florian Fröhlich (ASB Wetterau), Norbert Gerlach (DRK Friedberg), Dennis Knau (Fachdienst Gesundheit), Joachim Michalik (Notfallseelsorge Wetterau), Dominik Reeb (ASB Wetterau), Melanie Sauer (JUH Wetterau), Walter Schwab (DLRG), Alexander Strombach (ASB Wetterau) und Achim See (ASB Wetterau). Die Gesamtleitung der Ausbildung hatte Hagen Vetter vom Zivil- und Katastrophenschutz des Wetteraukreises.
Am Ende eines ereignisreichen Tages erhielten Dominik Bayer und Lukas Raffelsiefen ( beide 1. erweiterter Löschzug), Sascha Borgner, Markus Schmidt, Lars Wagner, Heiko Wagner und Thomas Zorn (alle 2. erweiterter Löschzug), Thomas Bannert, Benjamin Freiter, Stefan Heß, Sebastian Kapeller, Daniel Mathes und Marcel Waldeck (alle 4. Löschzug), Daniel Reibestein und Florian Scheiler (8. Löschzug), Benedikt Buys, Christian Fassbender, Achim Rewitzer, Dennis Wittmann, Jan-Philipp Wittmann, Patrick Wittmann und Martin Winkler (alle 1. Betreuungszug) sowie Ralph Dachauer (Wasserrettungszug), Nicole Seidl (Informations- und Kommunikationsgruppe) und Marie-Charlott Wittmann (3. Sanitätszug) die ersehnte Teilnahmebescheinigung.




