Dienstleistungszentrum der Kreisverwaltung: Dickes Lob vom Ministerpräsidenten
Dienstleistungszentrum der Kreisverwaltung: Dickes Lob vom Ministerpräsidenten
Das Dienstleistungszentrum des Wetteraukreises, im Juli des vergangenen Jahres eröffnet, ist die erste kommunale Einrichtung, die beim Landeswettbewerb "Kundenfreundliche Verwaltung" ausgezeichnet wurde. Fachdezernent Oswin Veith reiste mit einer kleine Delegation aus dem DLZ in die Landeshauptstadt, um den Preis aus den Händen des Ministerpräsidenten entgegenzunehmen.
Unser Bild zeigt von rechts Ministerpräsident Roland Koch, Ersten Kreisbeigeordneten Oswin Veith, DLZ-Fachdienstleiterin Anja Rosenfeldt, Sara Stüdemann und Claudia Göbel.
Der Wettbewerb wurde heuer zum 6. Mal ausgelobt, bislang waren ausschließlich Landesbehörden teilnahmeberechtigt. Ziel des Wettbewerbes, der von der Landesregierung in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern, der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände und den Hessischen Handwerkskammern durchgeführt wird, sind: mehr Effizienz bei der Aufgabenerledigung, unbürokratische Zusammenarbeit mit den Unternehmen, Vorbild für andere Funktionen und Kundenfreundlichkeit.
Entscheidungskriterien sind die Qualität der Kundenorientierung, die Bescheidungs- und Genehmigungszeiten, Erreichbarkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Transparenz der Entscheidungsfindung, Flexibilität, Multifunktionalität der Bediensteten und kundenfreundliche Räumlichkeiten.
„Ich finde es absolut großartig, dass wir mit unserem Dienstleistungszentrum, das wir erst im vergangenen Jahr eingerichtet haben als erste kommunale Behörde, Träger dieses Preises sind“, freute sich Fachdezernent Oswin Veith. Der Erste Kreisbeigeordnete des Wetteraukreises sieht den Preis als Auszeichnung für das Dienstleistungszentrum, aber auch stellvertretend für die ganze, sehr engagierte Mitarbeiterschaft in der Kreisverwaltung.
Ministerpräsident Roland Koch prophezeite in seiner Laudatio, dass der Druck auf die Verwaltung noch zunehmen werde. „Nichts bleibt wie es ist.“ Der öffentlichen Verwaltung stehen große Veränderungen bevor. Auch wenn man nicht jede Mode mitmachen müsse, könne man sich diesem Druck nicht entziehen. Die Bürgerinnen und Bürger des Landes erwarten Dienstleistungen als Selbstverständlichkeit. Koch nannte das Beispiel Schule, wo Unterricht ebenfalls als Dienstleistung verstanden werde, die unabhängig vom Gesundheitszustand der Beschäftigten sichergestellt werden müsse. Die Auszeichnung solle die Motivation und das Engagement der Beschäftigten stärken.
Prof. Dieter Weidemann, Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, sieht die Verwaltung auf einem guten Weg. Das Schlagwort der Kundenorientierung sei zu einem echten Ziel geworden, das zunehmend in den Verwaltungen gelebt werde. Der Wettbewerb sei Ansporn, hier nicht nachzulassen. Ähnlich sah es auch der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern, Dr. Joachim v. Harbou, der daran erinnerte, dass eine kundenfreundliche Verwaltung auch ein wichtiger Standortfaktor bei der Ansiedlung von Unternehmen sei.
Der erste Preis für die „Kundenfreundliche Verwaltung 2006“ ging an die Landes Web Redaktion der Hessischen Polizei. Der zweite Preis ging an die Abteilung Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik des Regierungspräsidiums Darmstadt und der dritte Preis an das Dienstleistungszentrum des Wetteraukreises.
Erstellt am: 2006-12-21
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