Mittelalterlicher Taufstein an Geschichtsverein Friedberg übergeben

Mittelalterlicher Taufstein an Geschichtsverein Friedberg übergeben

Mittelalterlicher Taufstein an Geschichtsverein Friedberg übergeben


Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith hat im Rahmen einer kleinen Feierstunde den mittelalterlichen Taufstein der ehemaligen Burgkirche dem Geschichtsverein Friedberg übertragen. Veith: "Ich überreiche heute die Schenkungsurkunde des Kreises und verbinde dies mit der Hoffnung, dass das vorbildliche Engagement des Geschichtsvereins Friedberg für die Pflege und den Erhalt unserer Kulturgüter zur Nachahmung anregt".


Taufsteingvfriedberg

v.l. Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith, stellvertretender Schulleiter des Burggymnasiums Rolf-Dieter Edinger, Wolfgang Schmidt und Hans Wolf vom Friedberger Geschichtsverein.

Der mittelalterliche Taufstein der Burgkirche, der über viele Jahre auf dem Schulgelände des Burggymnasiums den Witterungseinflüssen ungeschützt ausgesetzt war, drohte allmählich zu verfallen. Der Friedberger Geschichtsverein trat darauf an den Wetteraukreis heran und bot sich an, die umfänglichen Restaurierungsarbeiten und die angemessenen Unterbringung sicherzustellen. Der Sanierungsaufwand für den Taufstein wird vom Verein auf mehrere Tausend Euro geschätzt, die nun aus Mitteln des Vereins, der Kirche und durch Spenden aufgebracht werden sollen. Voraussetzung für das Engagement von privater Seite war jedoch eine Übertragung des Eigentums am Taufstein.

Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith sicherte dem Geschichtsverein die Unterstützung des Kreises zu und so konnte der Taufstein bereits vor einiger Zeit ins Wetteraumuseum überführt werden, damit dort die fachgerechte Begutachtung und Restaurierung durchgeführt werden kann. Die Eigentumsübertragung wurde nun durch Überreichung einer Schenkungsurkunde des Kreises an den Geschichtsverein nachgeholt, die jüngst im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Burggymnasium stattfand. Neben Oswin Veith nahmen daran Rolf-Dieter Edinger vom Burggymnasium, Wolfgang Schmidt und Hans Wolf vom Geschichtsverein sowie Thomas Lori vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises teil. „Das Eintreten für unsere Kulturgüter ist sicherlich ein wesentliches Aufgabengebiet eines Geschichtsvereins. Beispielhaft ist jedoch in diesem Zusammenhang das zügige und zielgerichtete Handeln der Friedberger Vereinsvertreter gewesen. Die Mitglieder des Vereins haben nicht nur darauf gewartet, dass andere etwas tun, sondern haben selbst eine Lösung vorgeschlagen und Hand angelegt. Diese bürgerschaftliche Eigeninitiative ist vorbildlich und zur Nachahmung empfohlen“, so Veith.

Erstellt am: 2006-12-20