Regionales Monitoring – statistische Daten für den gesamten Wetteraukreis
Regionales Monitoring – statistische Daten für den gesamten Wetteraukreis
In seiner Sitzung am 09. Oktober 2006 hat der Kreistag beschlossen, das regionale Monitoring des Planungsverbandes auf alle Kommunen im Wetteraukreis auszuweiten. Jetzt hat der Kreisausschuss auf Vorschlag von Kreisbeigeordnetem Bardo Bayer Haushaltsmittel in einem Volumen von 4.000 Euro zur Verfügung gestellt, um diese Daten für alle Kommunen im Wetteraukreis zu erheben.
Der Planungsverband Frankfurt Rhein/Main hat schon Mitte der 90er Jahre ein Beobachtungssystem für die Region Frankfurt Rhein/Main entwickelt, das wesentliche statistische Daten über die Region mit ihren sieben kreisfreien Städten, 17 Landkreisen und insgesamt 445 Kommunen präsentiert.
"Leider ist der Wetteraukreis nur mit dem Gebiet des Altkreises Friedberg Teil des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt Rhein/Main. Die Wetterauer Kommunen des Altkreises Büdingen zählen zumindest nicht organisatorisch zum Ballungsraum." Kreisbeigeordneter Bardo Bayer bedauert diese Teilung des Wetteraukreises und fordert eine Korrektur. Damit aber den Kommunen die gleichen statistischen Entscheidungshilfen zur Verfügung stehen, hat der Wetteraukreis den Planungsverband gebeten, die statistischen Daten für alle Wetterauer Kommunen zu erstellen. Was für die Kommunen des Altkreises Friedberg schon seit Jahren eine wichtige Planungsgrundlage ist, wird dann auch den Kommunen im Altkreis Büdingen zur Verfügung gestellt.
Zu den statistischen Daten, die ab dem kommenden Jahr für den Altkreis Büdingen erstellt werden, zählen:
- Bevölkerungsentwicklung in den vergangenen fünf Jahren
- Natürliche Bevölkerungsentwicklung und Wanderungen
- Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach dem Arbeitsort
- Wirtschaftsstruktur (sozialversicherungspflichtige Beschäftigte nach Wirtschaftsbereichen)
- Wohnungsbau
- Flächen und Dichtewerte (Gemarkungsfläche, Bevölkerungsdichte usw.)
- Kaufkraft
- Ein- und Auspendler
- Pkw-Bestand
- Gemeindefinanzen.
Wie der ehrenamtliche Dezernent für Kreis- und Regionalentwicklung weiter mitteilte, soll aus Kostengründen auf den Druck von Broschüren verzichtet werden. Die Daten werden auf den Internetseiten des Wetteraukreises als Download zur Verfügung gestellt. Die ersten Daten werden voraussichtlich im Frühjahr des kommenden Jahres zur Verfügung stehen.




