Sozialdezernent macht JobKOMM Antrittsbesuch

Sozialdezernent macht JobKOMM Antrittsbesuch

Sozialdezernent macht JobKOMM Antrittsbesuch


Dieser Tage besuchte Kreisbeigeordneter Ottmar Lich die JobKOMM in Friedberg. Der Sozialdezernent informierte sich allgemein über die Arbeit und Probleme und ließ sich hierzu von Geschäftsführerin Cornelia Wenk berichten.


Im Rahmen des Informationsaustausches interessierte sich Sozialdezernent Lich auch für den seit April eingesetzten Sozialen Außendienstes der JobKOMM. Erfreut zeigte sich der Dezernent über die bisher erreichten Ergebnisse der JobKOMM. Konnten doch bis zum 30.09.2006 insgesamt 814 Außendiensttermine durch die JobKOMM durchgeführt werden. 68% der durchgeführten Besuche fielen auf die Überprüfung möglicher vorhandener Bedarfsgemeinschaften, Überprüfung der Wohnungsgröße oder der Wohnungsausstattung. 19% dienten der Überprüfung von nicht mitgeteilter Erwerbstätigkeit, unvollständigen oder unrichtigen Angaben bei der Antragstellung oder aber der Überprüfung bei Verdacht auf Schwarzarbeit. 13% der Außendiensttermine fielen auf z.B. Überprüfung der Meldeadresse, verwertbares Vermögen, Sonderbedarfe, KFZ-Halterabfragen oder einmalige Beihilfen.

„Der Einsatz des Sozialen Außendienstes lohnt sich auf jeden Fall“, so Sozialdezernent Lich. „Einerseits werden soziale Missstände bei den wirklich Bedürftigen entdeckt und möglicherweise dringend erforderliche Hilfe in die Wege geleitet.“ Es konnten aber auch Fälle von Leistungsmissbrauch aufgedeckt werden. Um den Missbrauch sozialer Leistungen zu verhindern, soll die Zusammenarbeit mit dem Hauptzollamt in Giessen, das in der Wetterau für die Bekämpfung der Schwarzarbeit zuständig ist, intensiviert werden. Der Sozialdezernent will in einem gemeinsamen Gespräch mit JobKOMM und Hauptzollamt die Möglichkeit einer verbesserten Zusammenarbeit ausloten.

„Ich will, dass diejenigen, die Leistungen benötigen, weil sie sich und ihre Familien nicht aus eigener Kraft und Einkommen ernähren können, auch Leistungen erhalten,“ so Ottmar Lich. „Diejenigen allerdings, die den Staat dazu benutzen um unrechtmäßig Leistungen zu beziehen, sollen auch strengstens verfolgt werden. Leistungsmissbrauch kann und darf sich nicht auf Kosten der wirklich Bedürftigen lohnen.

Erstellt am: 2006-12-20