Auszeichnung für Dienstleistungszentrum des Wetteraukreises

Auszeichnung für Dienstleistungszentrum des Wetteraukreises

Auszeichnung für Dienstleistungszentrum des Wetteraukreises


Erfreut und stolz zeigte sich der Wetterauer Landrat Rolf Gnadl über die Preisverleihung für die "Kundenfreundliche Verwaltung in Hessen", die in diesem Jahr an das Dienstleistungszentrum (DLZ) des Wetteraukreises im ehemaligen Sparkassengebäude in Friedberg geht. Die Verleihung des Preises wird am 20.12.06 durch Ministerpräsident Roland Koch in Wiesbaden erfolgen. Gnadl erinnerte an die erfolgsentscheidenden Faktoren in der Vorbereitungs- und Planungsphase des DLZ und die Akteure, die es auf den Weg gebracht haben. Unklar ist noch, welche Platzierung das DLZ am Mittwoch erreichen wird.

Mit der Preisverleihung "Kundenfreundliche Verwaltung in Hessen" erntet der Wetteraukreis die Früchte seiner qualifizierten interdisziplinären und langfristigen Arbeit. Mit der Eröffnung des Dienstleistungszentrums im Juli 2005 hat sich der Charakter eines typischen "Behördenganges" bei der Wetterauer Kreisverwaltung gründlich geändert. Die Auszeichnung der hessische Landesregierung, der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern, der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern und der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V. steht für kundenorientiertes Verhalten. Im DLZ bedeutet dies konkret: Eine Anlaufstelle für Bürger/innen und Bürger, bei der alle Auskunfts-, Abgabe- und Abholangelegenheiten erledigt werden können mit freundlicher Atmosphäre, kompetenter Beratung und verlängerten Öffnungszeiten.

Landrat Gnadl ist überzeugt, dass sich ein solches Vorhaben nur in Projektform verwirklichen ließ, deshalb gab er als Auftraggeber im Februar 2002 den Startschuss. Bis März 2003 arbeitete eine Projektgruppe unter Leitung von Birgit Simon, der damaligen Leiterin der Zentralen Steuerungsunterstützung und heutigen Bürgermeisterin von Offenbach, die entscheidende Impulse und Inspirationen zur Konzeption des DLZ beigetragen hat. Umgesetzt wurden die daraus entstandene Ergebnisse in einem ebenso erfolgreichen Folgeprojekt von Mai 2003 bis Juli 2005 unter Leitung von Petra Büttner, ebenfalls Mitarbeiterin der Zentralen Steuerungsunterstützung. Durch die frühzeitige Einbindung der Leitungskräfte und Mitarbeiter/innen ist die Umsetzung des DLZ von der Theorie in die Praxis vorbildlich gelungen.

Gnadl erinnert daran, dass es daneben noch weitere unverzichtbare Beiträge gegeben hatte. Neben dem ehemaligen Ersten Kreisbeigeordneten Rainer Schwarz, der durch seine Wirtschaftlichkeitsberechnungen den Kauf des ehemaligen Sparkassengebäudes ermöglicht hat, gebührt auch der heimischen Sparkasse Dank, die in der langen Planungs- und Umzugsphase viel tatkräftige Unterstützung gewährt hat. Schließlich wird das DLZ in Sachen Kundenfreundlichkeit und Professionalität von den Leitungskräften Anita Auls und Anja Rosenfeldt stetig und erfolgreich geführt und weiterentwickelt.

"Durch das Engagement dieser verschiedenen Akteure haben wir eine Verwaltungsstelle geschaffen, in der immer eine freundliche und kompetente Ansprechperson hilfsbereit zur Verfügung steht, deren Öffnungszeiten großzügig sind, und die in einer modernen, freundlichen und niveauvollen Atmosphäre in der Einganshalle des neuen Kreishauses untergebracht ist. Ein Ort für die Bürger", wie Landrat Gnadl findet. Zur Attraktivität des DLZ trage nach Ansicht des Landrats überdies bei, dass nicht nur Dienstleistungen aus der engeren Kreisverwaltung dort angeboten werden. Die Mobilitätszentrale der Verkehrsgesellschaft Oberhessen sowie die Energieberatung der OVAG ergänzen das Angebot. Schließlich trägt zur Aufwertung des Ambientes bei, dass der Wetteraukreis seine Kunstausstellungen im DLZ angesiedelt hat.

Seit dem Amtsantritt gehört das DLZ jetzt zum Zuständigkeitsbereich des Ersten Kreisbeigeordneten Oswin Veith, der die Wetterauer Delegation zur Preisverleihung in Wiesbaden begleiten wird.


Erstellt am: 2006-12-19