„Gut ausgebildeter Nachwuchs sichert Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung“
„Gut ausgebildeter Nachwuchs sichert Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung“
Die Kreisverwaltung ist seit vielen Jahren ein anerkannter und nachgefragter Ausbildungsbetrieb. 40 junge Menschen lassen sich derzeit in fünf unterschiedlichen Ausbildungsberufen ausbilden. Die meisten von ihnen sind am Ende Verwaltungsfachangestellte. Aber nicht nur, denn es gibt auch die Ausbildung zum/zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste. "Der Wetteraukreis kommt gerne der Verantwortung nach, jungen Menschen einen attraktiven und vielseitigen Ausbildungsplatz zu ermöglichen", so Personaldezernent Oswin Veith. In einem Schreiben an die Führungskräfte der Kreisverwaltung machte Veith noch einmal die hohe Verantwortung deutlich.
Die Zeiten der Ärmelschoner und geruhsamen Verwaltungsarbeit sind schon lange Vergangenheit. Der Wetteraukreis als einer der größten Arbeitgeber der Region gehört seit einigen Jahren zu den Vorreitern einer modernen dienstleistungsorientierten Verwaltung. „Natürlich ist es unser Bestreben, diese Tradition fortzusetzen und die Leistungsfähigkeit der Kreisverwaltung auch für die Zukunft zu erhalten“, sagt Personaldezernent Oswin Veith. „Unser bestes Pfund, mit dem wir wuchern können ist eine maßgeschneiderte berufliche Ausbildung junger Menschen in unserem Hause.“
Zu den Klassikern der Ausbildung zählt das Berufsbild Verwaltungsfachangestellte/r, für den mindestens Mittlere Reife als Voraussetzung gilt. Der zweite Klassiker ist die Ausbildung Diplom-Verwaltungswirt im Angestelltenverhältnis. „Dies war früher die klassische Beamtenlaufbahn“, erklärt Georg Wetz, beim Wetteraukreis für den Bereich Ausbildung zuständig, doch seit Ende der 90er Jahre bildet der Wetteraukreis keine Beamten mehr aus. Als schulische Voraussetzung gilt hier Abitur oder alternativ der Abschluss an der Fachoberschule.
Neben diesen beiden Klassikern bildet der Wetteraukreis erstmals in diesem Jahr im Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft-Medienzentrum zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste aus. Beim Wetterauer Eigenbetrieb IT (WEBIT) durchlaufen zwei junge Leute die Ausbildung Fachinformatiker Richtung Systemintegration. Bei einem Ausbildungsplatz davon besteht ein eigener Ausbildungsverbund mit Frauen Arbeit Bildung. Für beide Ausbildungsberufe ist die Voraussetzung der Schulabschluss der Mittleren Reife.
Seit drei Jahren bildet der Wetteraukreis beim Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft auch zum/r Gebäudereiniger/in aus. Mittlerweile durchlaufen dort insgesamt 15 junge Menschen eine Ausbildung, fünf von 50 Bewerber/innen haben in diesem Jahr begonnen. Als Voraussetzung gilt Hauptschulabschluss, „und weil Reinigen mehr ist als Putzen, sollte es am Interesse für Technik und Mathe nicht fehlen“, sagt Ute Hinkel, beim EGW zuständig für die Auszubildenden.
Hohe Anforderungen stehen guter Ausbildung gegenüber
Mehr als 200 Bewerberinnen und Bewerber haben dieser Tage an einem Einstellungstest für das Ausbildungsjahr 2007 teilgenommen. Regelmäßig kann der Wetteraukreis nur zehn bis zwölf Auszubildende pro Jahr einstellen. „Wir kommen damit aber unserem gesellschaftlichen Auftrag in einem Maß nach, das beispielhaft ist“, sagt Erster Kreisbeigeordneter und Personaldezernent Oswin Veith. „Bei der Vielzahl der Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz in unserem Hause wählen wir regelmäßig nur diejenigen jungen Menschen aus, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihres Leistungsbildes geeignet sind, unsere Verwaltung auch in Zukunft zu verstärken. Damit stellt der Wetteraukreis einen hohen Anspruch an alle Auszubildenden. Im Gegenzug haben aber die Nachwuchskräfte einen gleich hohen Anspruch auf eine qualifizierte und umfassende Ausbildung in der Kreisverwaltung.
Die Verantwortung für eine solide Ausbildung der jungen Menschen in den Fachdiensten ist untrennbar mit der jeweiligen Verantwortung als Führungskraft verbunden. Führungskräfte werden auch daran gemessen, wie sie die Erfordernisse der täglichen Arbeit und die Verantwortung für den Konzern Wetteraukreis mit der daraus erwachsenden gesamtgesellschaftlichen Verantwortung als Ausbildungsbetrieb in Einklang bringen. Veith liegt die Ausbildung sehr am Herzen und so wandte er sich dieser Tage an alle Führungskräfte, die erforderliche Zeit und den erforderlichen Aufwand in die berufliche Ausbildung der jungen Menschen zu investieren. Regelmäßig und ausreichend sollen ausbildende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen und diese stets eine qualifizierte Fortbildung genießen können, so Veith abschließend.
Erstellt am: 2006-12-15
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