„Die beste Schulkantine, die ich kenne!“

„Die beste Schulkantine, die ich kenne!“

„Die beste Schulkantine, die ich kenne!“


Ein repräsentatives Urteil ist die Aussage eines Schülers nicht. Aber der Teilnehmer eines Lehrgangs für hochbegabte Schülerinnen und Schüler hat schon eine ganze Reihe von Schulkantinen gesehen, die in der Friedberger Adolf-Reichwein-Schule schlage alle anderen um Längen.


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Bettina Kaup und Christel Krieg bieten Frühstück und Mittagessen für die Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule an. Schulleiterin Heidelies Bierbach-Müller, Fachstellenleiterin Hochbau und Energie des Eigenbetriebes Gebäudewirtschaft, Petra Stürtz und Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith überzeugen sich von der Qualität des Angebots (von rechts).

Erster Kreisbeigeordneter und Schulbaudezernent Oswin Veith hat sich dieser Tage ein Bild von den Bauarbeiten an der integrierten Gesamtschule in Friedberg gemacht. Dort wird seit gut einem Jahr kräftig gearbeitet. „Wir haben 1,1 Millionen Euro verbaut und mit Hilfe des Bundesprogramms Investition Zukunft Bildung Betreuung ein Erweiterungsgebäude mit Cafeteria, Bibliothek, Lese- und Aufenthaltsräumen gebaut. Damit werden die Voraussetzungen für ein Ganztagsangebot an der Schule geschaffen“, sagte der Schulbaudezernent.

Die Cafeteria wird bereits genutzt, wie Schulleiterin Heidelies Bierbach-Müller im Gespräch erläuterte. Derzeit sind es erst 40 Kinder, die dort jeden Tag ihr Mittagessen einnehmen. Bei der guten Qualität wird deren Zahl aber sicherlich noch deutlich steigen, zumal die Preise mit durchschnittlich 2,50 Euro sehr moderat sind.

Die Bauarbeiten wurden von der Fachstelle Hochbau und Energie des Eigenbetriebes Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises geplant und auch baulich begleitet. Bei den umfangreichen Bauarbeiten gab es in den vergangenen Monaten einige Verzögerungen, die im Wesentlichen durch Lieferschwierigkeiten bei den Handwerkern entstanden, die nicht ausreichend mit Baumaterialien versorgt wurden. Zurzeit hat der Hersteller von Verbundsteinen Lieferschwierigkeiten, so dass sich die Arbeiten am „offenen Klassenzimmer“ und der Behindertenrampe verzögern. Die Schulleiterin äußerte sich zufrieden über die Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb, der kompetent und engagiert die Arbeiten umsetze.

Mit Abschluss der Baumaßnahme für die Ganztagsbetreuung wird die Baustelle „Adolf-Reichwein-Schule“ allerdings noch nicht geschlossen. Im Bereich der Pausenhöfe werden die alten ungenutzten WC-Anlagen zurückgebaut. Dort sollen Aufenthaltsräume und Räume für Einzelunterricht entstehen. Im Eingangsbereich ist eine Behindertenrampe vorgesehen. Außerdem sind verschiedene Wärmedämmmaßnahmen geplant. Für die Sanierung der Flure in den Häusern 2 und 3 wird derzeit ein Konzept aufgestellt, um den Schallschutz und die Sicherheitsbeleuchtung zu verbessern. Auch ein Anstrich ist hier nötig. Der Schulhof im Bereich der Grundschule soll neu gestaltet werden und in verschiedenen Klassenräumen muss der Boden erneuert und die Wände und Decken gestrichen werden. Für die Sommerferien des kommenden Jahres sind diese Arbeiten in sechs Klassen vorgesehen.

Schulbaudezernent Oswin Veith zeigte sich zufrieden mit dem Zustand und dem pfleglichen Umgang der Schülerinnen und Schüler mit dem öffentlichen Eigentum. „Ich glaube, die Schülerinnen und Schüler wissen zu schätzen, was ihnen hier angeboten wird.“

Erstellt am: 2006-12-15