Letzter Arbeitstag für Reimund Becker beim Wetteraukreis

Letzter Arbeitstag für Reimund Becker beim Wetteraukreis

Letzter Arbeitstag für Reimund Becker beim Wetteraukreis


Am morgigen Dienstag erhält Reimund Becker seine Ernennungsurkunde als neuer Erster Stadtrat der Stadt Nidda. Heute wurde er im Rahmen einer kleinen Feierstunde aus den Diensten des Kreises entlassen. Erster Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Oswin Veith dankte Becker für seine anerkannt guten Leistungen für den Wetteraukreis und gab ihm für seine künftigen Aufgaben die besten Wünsche mit auf den Weg.


Verabschiedung Becker2

Von links: Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith, Reimund Becker, Edith Schmidt, Personalrätin EGW und Harald Mehr, Betriebsleiter EGW

Reimund Becker, 1960 in Viersen geboren, kam 1989 als Inspektoranwärter zum Wetteraukreis. Nach der erforderlichen Fachhochschulausbildung war er zunächst im Sozialamt tätig, wir er als Koordinator für die „Hilfe zum Lebensunterhalt“ tätig war und schließlich 1995 stellvertretender Amtsleiter wurde. Nach einem berufsbegleiteten Aufbaustudium in Betriebswirtschaftslehre wechselte Becker 2001 zum damaligen Schulverwaltungs- und Hochbauamt und schließlich zum Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft (EGW). mittlerweile zum Amtsrat ernannt, wurde ihm die Leitungsfunktion im Fachbereich „Kundenservice und Auftragsabwicklung“ übertragen. .
Vor seinem Dienstantritt war der gelernte Großhandelskaufmann und Krankenpfleger 12 Jahre als Zeitsoldat tätig, zuletzt im Range eines Sanitätsoberfeldwebels. Während dieser Zeit erwarb er auch seine Fachhochschulreife per Telekolleg.
In seinem Heimatort Ober-Widdersheim ist der Vater von sechs Kindern vielfältig ehrenamtlich aktiv, so z.B. als Vorsitzender des örtlichen Fußballvereins und als Mitglied im Ortsbeirat. Auch die Betriebsfußballmannschaft der Kreisverwaltung, Hessenmeister 2005, wurde zuletzt von Becker angeführt.

Personaldezernent Oswin Veith, der auch für den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft verantwortlich zeichnet, dankte Becker für seine geleistete Arbeit: Mit Reimund Becker verlieren wir einen engagierten Mitarbeiter, dessen Sachverstand und seine zielorientierte Vorgehensweise von Seiten seiner Kundinnen und Kunden, dazu gehörten insbesondere die Schulleitungen, Architektur- und Ingenieurbüros, aber auch Dienststellen und Bürgermeister/innen, stets überaus positiv bewertet wurden.

Veith sieht den Fortgang Beckers mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Zum einen verlieren wir einen verdienten Mitarbeiter, zum anderen kann der Wetteraukreis stolz darauf sein, dass erneut einem Mitarbeiter, das Vertrauen für ein kommunales Wahlamt geschenkt wurde. Dies spricht eindeutig für die Qualität der Aus- und Weiterbildung bei der Kreisverwaltung“, so der Erste Kreisbeigeordnete abschließend.

Erstellt am: 2006-12-12