Mentoring für Frauen

Katalysator für die berufliche und private Entwicklung

Katalysator für die berufliche und private Entwicklung


Fachdienst Frauen und Chancengleichheit stellte Mentoring-Programm für Frauen vor

Dieser Tage haben sich auf Einladung des Fachdienstes Frauen und Chancengleichheit interessierte Frauen aus dem Wetteraukreis über das S.E.T.- Projekt "Mentoring für Frauen" informiert. Das Projekt geht im Frühjahr in eine neue Staffel. Bewerbungen sind bis Ende Januar möglich.


Mentoring Fuer Frauen 4

Von links: Rosel Schleicher (Mentorin), Natalie Krahé (S.E.T.), Sabiene Döpfner (S.E.T.), Kornelia Schäfer (Fachdienst Frauen und Chancengleichheit)

"Teilnahme auf eigene Gefahr", berichtete Dr. Jutta Feiling lachend über ihre Erfahrung als ehemalige Mentee des S.E.T. Mentoring Programms. Betonte aber sofort, dass Sie dies im positiven Sinne meinte. "Die Teilnahme am Mentoring Programm S.E.T.", so Feiling, "kann für Frauen ein Katalysator für die berufliche wie auch private Entwicklung sein. Ihre Mentorin hätte sie gefördert, so dass sie letztlich den Schritt eines Orts- und Jobwechsels gewagt hat und mit diesem sehr erfolgreich ist.

Beim S.E.T. Mentoring-Programm unterstützt eine "erfahrene Karrierefrau" (Mentorin) eine (meist) jüngere Frau, die sich beruflich weiterentwickeln möchte. Die Abkürzung S.E.T. steht für Synergien aus Erfahrung im Transfer, ein Name, der den beidseitigen Nutzen betont, den sowohl Mentee als auch Mentorin durch den Erfahrungsaustausch haben. Das Projekt geht im Frühjahr in eine neue Staffelrunde für die sich Frauen in Mittelhessen und damit auch im Wetteraukreis bis Ende Januar bewerben können.

Kornelia Schäfer, Leiterin des Fachdienstes Frauen und Chancengleichheit möchte auch Frauen, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, ermutigen sich zu bewerben. "Jede Bewerberin profitiert durch das persönliche Beratungs- und Auswahlgespräch des S.E.T. Teams. Selbst wenn sich am Ende herausstellen sollte, dass Mentoring nicht oder noch nicht für ihre persönliche Fragestellung geeignet ist."

Über positive und bereichernde Erfahrungen berichteten auch die Mentorinnen Rosel Schleicher und Patricia Hilali, beide Unternehmerinnen im Wetteraukreis. Im Gegensatz zu früher, könnten Frauen heute von bestehenden Netzwerken, die sie unterstützen, profitieren. Das S.E.T. Rahmenprogramm biete allen Mentorinnen und Mentees gute Vernetzungsmöglichkeiten. Jedes Mentorin-Mentee Tandem könne seine Zusammenarbeit aber trotzdem frei und selbständig gestalten.

Potenzielle Mentees sind qualifizierte Nachwuchskräfte, die ihre berufliche Laufbahn planen möchten, Frauen, die sich selbständig gemacht haben oder sich selbstständig machen wollen und Wiedereinsteigerinnen, zum Beispiel nach der Familienphase. Als potenzielle Mentorinnen werden berufserfahrene Fach- und Führungskräfte gesucht, die Nachwuchskräfte unterstützen, ermutigen und beraten möchten.

S.E.T. ist eine Kooperation der Initiative Frauen, Leben, Arbeit in Mittelhessen (IFLA e.V.) mit dem Frauenbüro der Stadt Wetzlar. Es wird vom Land Hessen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Kontakt und Information: Kornelia Schäfer, Sarah Parrish, Fachdienst Frauen und Chancengleichheit Tel.: 06031/83-5301, E- Mail: fachdienst-frauen@wetteraukreis.de oder direkt bei S.E.T. unter http://www.set-hessen.de/


Erstellt am: 2006-12-12