Veith: Für Kefenröder Schulhaus muss jetzt endlich eine Lösung her

Veith: Für Kefenröder Schulhaus muss jetzt endlich eine Lösung her

Veith: Für Kefenröder Schulhaus muss jetzt endlich eine Lösung her


Im Rahmen seiner Antrittsbesuche bei den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Wetteraukreis traf Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith, wiederum bei einem Besuch im Ostkreis, mit Bürgermeister Bernd Kling zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens stand u.a. die Erörterung des zukünftigen Vorgehens beim alten Schulhaus und die strukturelle Entwicklung der Gemeinde.


Antrittsbesuch Kefenrod

Bürgermeister Bernd Kling und Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith

Oswin Veith, der sich für das erste Jahr seiner Amtszeit als Erster Kreisbeigeordneter vorgenommen hat allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Wetteraukreis vor Ort einen Besuch abzustatten, lobte eingangs des Gesprächs die positive Entwicklung Kefenrods, die im Zusammenhang mit der Dorferneuerung in den zurückliegenden Jahren stattgefunden hat. Unter Veiths Amtsvorgänger Bertram Huke, der u.a. Dezernent für Dorferneuerung war, sind erhebliche Finanzmittel nach Kefenrod geflossen, die gut investiert worden sind. Einziger Knackpunkt ist nach wie vor die ungelöste Frage, ob das alte Schulgebäude abgerissen werden kann, oder ob der Denkmalschutz weiter auf den Bestand des arg verfallenen Baukörpers bestehen wird. Hier sagte Veith seine Unterstützung bei der Suche nach einer für beide Seiten akzeptablen Lösung zu.

Ein weiterer Schwerpunkt der Unterredung lag bei der Frage der strukturellen Entwicklung im Verbund mit der finanziellen Leistungsfähigkeit Kefenrods. „Ganz sicher ist die Gemeinde Kefenrod nicht mit anderen Kommunen im Wetteraukreis, insbesondere im Westteil, zu vergleichen. Daher muss Kreispolitik dafür Sorge tragen, dass durch angemessene Strukturförderung die Nachteile minimiert werden“, so Veith. Aber auch die Gemeinde selbst müsse nach Ansicht Veiths ihren Teil zu einer positiven Entwicklung beitragen. „Die Nischen, die Naherholung und Tourismus in reizvoller landschaftlicher Lage bieten, müssen genutzt werden“, so der Erste Kreisbeigeordnete. Hier werde die Kreisspitze weiterhin die notwendige Hilfestellung geben. Ein wichtiger Schritt dabei sei es, die finanziellen Spielräume nicht noch zusätzlich einzuschränken. „Ich habe als Kreiskämmerer daher nicht die Absicht die Kreisumlage zu erhöhen und Kefenrod wird dadurch über Mittel verfügen, die für die Eigenentwicklung genutzt werden müssen“, so Veith abschließend.

Erstellt am: 2006-12-07