Kreisbeigeordneter Lich: Überbetriebliches Ausbildungszentrum muss in Nidda bleiben
Kreisbeigeordneter Lich: Überbetriebliches Ausbildungszentrum muss in Nidda bleiben
Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Ottmar Lich hat sich bei einem Treffen mit dem Obermeister der Dachdeckerinnung, Fritz Möller, ausdrücklich für den Erhalt des Standortes Nidda ausgesprochen. Die Verlegung der Ausbildung der Dachdeckerlehrlinge aus der Wetterau nach Wetzlar und Weilburg hält der Sozialdezernent für nicht zumutbar. „Wie soll denn ein junger Mann morgens von Kefenrod bis nach Weilburg oder Wetzlar kommen, das sind doch Planungen, die am grünen Tisch gemacht wurden.“
Lich forderte die Wetterauer Vertreter im Vorstand der Handwerkskammer Hessen auf, ihren Einfluss geltend zu machen und sich für den Erhalt des Ausbildungsstandortes in Nidda einzusetzen. Die Ausdünnung der Schulangebote im Wetteraukreis sei nicht zu akzeptieren. Die Ausbildungssituation für die betroffenen Lehrlinge des Dachdeckerhandwerkes würde unnötig verschlechtert.
„Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg“, gibt sich Kreisbeigeordneter Lich optimistisch und kündigte an, um Zustimmung für den Verbleib des Ausbildungszentrums im Wetteraukreis über Parteigrenzen hinweg zu kämpfen. „Dies sind wir unserer Jugend schuldig.“
Erstellt am: 2006-12-07
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