Wetteraukreis geht mit neuem Internetauftritt online

Wetteraukreis geht mit neuem Internetauftritt online

Wetteraukreis geht mit neuem Internetauftritt online


Seit dem 6. Dezember zeigt sich der Wetteraukreis im weltweiten Datennetz mit neuem Gesicht: Unter www.wetteraukreis.de ist nun ein modern gestalteter Internetauftritt der Kreisverwaltung zu sehen. Damit beschreitet der Wetteraukreis nicht nur intern mit der Verwaltungsmodernisierung neue Wege, sondern auch mit seiner Außendarstellung. Die Webseite löst die nicht mehr zeitgemäße, im Jahr 1999 entstandene ab.


Vorstellung _neuer Internetauftritt

Zu sehen sind: Landrat Rolf Gnadl mit weihnachtlicher Kopfbedeckung und der Erste Kreisbeigeordnete Oswin Veith. Des weiteren die Projektgruppe, die den neuen Internetauftritt des Wetteraukreises vorbereitet hat.
Von links: Ilona Hakert, Leiterin der Zentralen Steuerungs-unterstützung, Daniela Reichardt, Kommunikation und Gremienservice, Bernd Bathen, Praktikant WEBIT, Petra Büttner, Projektleitung Zentrale Steuerungsunterstützung, Inge Wolff, Kommunikation und Gremienservice, Dieter Krach, Betriebsleiter WEBIT, Stephanie Hein, Fachdienst Bauwesen, Erwin Helfrich, Datenschutzbeauftragter und Kreispressesprecher Michael Elsaß.

Neu ist vor allem die Herangehensweise an die Struktur des Auftritts. „Wir haben die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger nach Informationen zu Antragsverfahren und Behördenleistungen in den Vordergrund gestellt, erklärt Petra Büttner vom Sonderfachdienst Zentrale Steuerungsunterstützung und Leiterin der Projektgruppe, die den Internetauftritt entwickelt hat. Deshalb sind die Seiten klar strukturiert. Nach nur wenigen Klicks finden Nutzerinnen und Nutzer unter der Rubrik „Service“ Themenkomplexe wie „Auto und Verkehr“ oder „Kinder, Jugend, Familie und Frauen“. Diesen Themen sind alle Dienstleistungen zugeordnet - unabhängig von der Verwaltungsstruktur. Ansprechpartner, benötigte Unterlagen und Kosten sind auch gleich nachzulesen. „Wer also zum Beispiel wissen möchte, wie eine Bauvoranfrage gestellt wird, schaut in der Rubrik „Bauen, Wohnen und Kataster nach“, erläutert Inge Wolff, die künftig die redaktionelle Betreuung des Internetauftritts übernehmen wird. Das Stichwort „Bauvoranfrage“ liefert dann alle relevanten Informationen.

Die Rubrik „Politik“ bietet alles zum Thema Kreistag und seinen Gremien. Mitglieder, Sitzungspläne und Unterlagen sind übersichtlich gegliedert abrufbar.
Die Behörde selbst stellt sich auch dar. Unter dem Punkt „Kreisverwaltung“ sind beispielsweise das Leitbild, die Struktur und Informationen zu Beteiligungen oder zur Ausbildung in der Kreisverwaltung zu finden. Das Bild runden aktuelle Pressemitteilungen, Stellenangebote und Ausschreibungen ab.

Zu den Informationen gelangen die Nutzerinnen und Nutzer auf mehreren Wegen: Entweder, sie finden über die oben genannten Themenkomplexe zum Ziel. Oder sie wenden die Suchfunktion der Seite an. Möglichkeit drei ist, innerhalb der Verwaltungsstruktur zu suchen. Dies bietet sich an, wenn klar ist, welcher Fachdienst das Problem bearbeitet oder die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter gar persönlich bekannt ist.

„Eine weitere Neuerung am Internetauftritt ist, dass die Beschäftigten nun mit einem so genannten Content Management System – also einem Redaktionssystem - ihre Inhalte selbst auf die Seite stellen können“, so Daniela Reichardt, die für die technische Seite zuständig ist, weiter. „Das vereinfacht Wege.“ Die dezentralen Redakteurinnen und Redakteure in den Fachdiensten sind nun für die veröffentlichten Informationen selbst verantwortlich. Dazu haben sie sich entsprechend qualifiziert – und mit großem Einsatz daran gearbeitet, dass die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen im Internet nachschlagen können, bevor sie sich auf den Weg zur Behörde machen.

Natürlich zeigt sich die Webseite auch in einem zeitgemäßen Layout. Es wurde eigens für den Wetteraukreis entwickelt. „Mit dem neuen Internetauftritt sollen die Bürgerinnen und Bürger nicht mit großen Textblöcken, blinkenden Grafiken oder überfüllten Seiten überhäuft werden“, so Petra Büttner. Und genau das spiegele sich auch im Layout wider.

Die Arbeit der Projektgruppe ist allerdings noch nicht zu Ende. „Wir haben zwar jetzt einen besseren Standard als zuvor – aber zufrieden geben können wir uns noch lange nicht“, betont Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith. Als nächstes sei geplant, die Rubrik „Erleben“ inhaltlich auszubauen. Und danach sei in der Verwaltung der große Schritt in Richtung eGovernment – dem Umgang mit elektronischen Formularen – geplant. „Schließlich wollen wir ja als Dienstleistungsverwaltung den Weg in unsere Behörde möglichst einfach gestalten.“

Erstellt am: 2006-12-06