Dank Bundesprogramm bald mehr Platz für Ganztagesangebote
Dank Bundesprogramm bald mehr Platz für Ganztagesangebote
Gruppenbild mit Bürgermeisterin Lucia Puttrich, Schulamtsleiterin Ulrike Weitzel und den Schulleitungen am Schulzentrum, Herrn Grebe, Frau Zimmer und Frau Schlesinger
Die Otto-Dönges-Schule (Grundschule), die Haupt- und Realschule und die Gudrun-Pausewang-Schule (Schule für Lernhilfe) bilden das Schulzentrum Nidda.
Durch die Baumaßnahme entsteht ein Anbau, der an ein bestehendes zweigeschossiges Gebäude der Haupt- und Realschule Nidda angegliedert wird. Im neuen Gebäude sind drei Mehrzweckräume geplant, welche sich durch zwei mobile Trennwände zu einem großen Raum zusammenlegen lassen. Jeder der Mehrzweckräume hat einen separaten außen liegenden Zugang, um eine flexible und getrennte Nutzung als Essraum und zur Ganztagsbetreuung mit unterschiedlichen Anforderungen zu gewährleisten. Die verbundene Fläche der drei Mehrzweckräume bietet auch für größere Veranstaltungen und Aufführungen eine ausreichende Fläche für Besucher.
Im Bereich des Haupteinganges sind Toilettenräume mit Behindertentoilette vorgesehen, ebenso ein Lagerraum. Die Haustechnik und die Lüftungsanlage werden in einer Technikebene über dem Erdgeschoss im Bereich der Nebenräume untergebracht. Im bestehenden Gebäude wird ein Klassenraum zur Aufwärmküche mit Lagerraum umgebaut. Außerdem entsteht unter der Treppe zum 1. Obergeschoss ein Abstellraum. Die im Bestand vorhandenen zwei Klassenräume im Erdgeschoss werden über Verbindungstüren auch an den Mehrzweckraum angebunden.
Das Gebäude wird eingeschossig und barrierefrei erstellt und ist nicht unterkellert. Der Baukörper besitzt einen kompakten rechteckigen Grundriss. Die Wände werden in Massivbauweise mit Ziegeln ausgeführt.
Als Dachform wurde ein Pultdach mit 8°-Neigung gewählt. Die Dacheindeckung erfolgt mittels Aluminium-Stehfalzplatten. Im Zuge der Baumaßnahme werden die Fensteröffnungen im Erdgeschoss und das Fensterlichtband des Treppenhauses auf der Ostseite des Bestandsgebäudes verschlossen. Die Fenster des ersten. Obergeschosses werden um die Hälfte verkleinert.
Aufgrund der Nähe zum Fluss Nidda und der damit verbundenen Hochwasserproblematik liegt der Fußboden des Erdgeschosses ca. 90 cm über dem Schulhofgelände. Um einen behindertengerechten Zugang des Gebäudes zu ermöglichen, wird an der bestehenden Treppe bei der Pausenüberdachung eine Behindertenrampe vorgesehen.
Nach Angaben von Ersten Kreisbeigeordneten Oswin Veith, zuständiger Dezernent für den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises, sind die Planungen bereits abgeschlossen: „In Kürze steht die die Submission der notwendigen Ausschreibung an, so dass noch im Dezember eine Auftragsvergabe erfolgen wird. Mit den Bauarbeiten soll spätestens im Februar begonnen werden“. Veith rechnet fest mit einer Bezugsfertigkeit des neuen Gebäudes im Verlauf der Herbstferien 2007.
Auch Schuldezernent Otmar Lich zeigte sich erfreut, dass das Schulzentrum bald über die räumlichen Möglichkeiten verfügt, die erarbeiteten Konzepte zur Ganztagsbetreuung umzusetzen. Durch die Aufnahme in das Landesprogramm „Ganztagesangebote nach Maß“ stehen auch weitere personelle Ressourcen von Seiten des Hessischen Kultusministeriums zur Verfügung.
Der Gesamtbetrag der für den Wetteraukreis vorgesehenen Fördermittel im Rahmen des IZBB-Programms beträgt 14.569.756,18 € und ist längst verplant und projektiert. Den 10%igen Eigenanteil des Kreises eingerechnet wird der Wetteraukreis rund 15,8 Mio.€ mit Hilfe von IZBB für die den Ganztagsunterricht an Wetterauer Schulen ausgeben. In der Nachbarschaft entsteht zurzeit am Niddaer Gymnasium ebenfalls ein Mehrzweckgebäude für den Ganztagsbetrieb.
Bei der Umsetzung nimmt der Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Wetteraukreis in der Regel die Planungsleistungen der Baumaßnahmen bis zur Vorlage der Baugenehmigung in Eigenregie vor. Sodann erfolgt die Weitergabe an ein Architekturbüro und die entsprechenden Fachplanungsbüros, die die entsprechende Baumaßnahme bis zur Fertigstellung der Ausschreibung der einzelnen Gewerkepositionen vorbereiten. Dies ermöglicht einen zeitnahen Baubeginn bei Eingang des Bewilligungsbescheides ohne im Vorfeld hohe Kosten zu verursachen.
Erstellt am: 2006-12-01
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