Jugendbehörde bringt Kinder in Sicherheit
Jugendbehörde bringt Kinder in Sicherheit
Am heutigen Donnerstag hat der Fachdienst Jugendhilfe ein vier Wochen altes Zwillingspaar aus der Familie herausgenommen und in die Obhut einer Bereitschaftspflegefamilie gegeben.
Wie Kreisbeigeordneter Ottmar Lich in einer Presseerklärung mitteilte, seien die Mitarbeiter/innen des Fachbereiches Jugend, Schule und Soziales einem anonymen Hinweis nachgegangen, wonach die frühgeborenen Kinder vernachlässigt würden. Bei einem Termin vor Ort, den die beiden Beschäftigten kurzfristig anberaumten, hat sich dieser Hinweis leider bestätigt. Zum Wohle der beiden Säuglinge war die vorübergehende Herausnahme aus der Familie zwingend notwendig. Die Jugendbehörde musste somit entsprechend ihrem gesetzlichen Auftrag entscheiden.
Ziel ist es jetzt, gemeinsam mit den jungen Eltern, Maßnahmen und Strategien zu entwickeln, um die Familie zu stabilisieren, damit die Kinder bald wieder zurück zu ihren leiblichen Eltern können. Diese waren sowohl mit der Herausnahme als auch mit den vorgeschlagenen Hilfsangeboten einverstanden. „Ich hoffe, dass diese Angebote umgehend zu einer Stabilisierung der häuslichen Situation führen und die Kinder so schnell als möglich zu ihren leiblichen Erlern zurückgegeben werden können. An oberster Stelle steht allerdings das Kindeswohl, da werden wir auch keine Kompromisse eingehen“, so abschließend Sozialdezernent Lich.
Erstellt am: 2006-12-01
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