Sozialdezernent Ottmar Lich zu Besuch bei der Behindertenhilfe Wetteraukreis GmbH

Sozialdezernent Ottmar Lich zu Besuch bei der Behindertenhilfe Wetteraukreis GmbH

Sozialdezernent Ottmar Lich zu Besuch bei der Behindertenhilfe Wetteraukreis GmbH


Kb Lich Und Gf Reinhold Medebach

l. Ottmar Lich und r. Reinhold Medebach

Ottmar Lich –Sozialdezernent im Wetteraukreis – besuchte dieser Tage die Geschäftsführung der Behindertenhilfe Wetterau in der Geschäftsstelle in Nidda/Bad-Salzhausen. Geschäftsführer Reinhold Medebach informierte in der Unterredung zunächst über die Einrichtungsstandorte der Werkstätten, Wohnheime und betreute Wohnstandorte. Dabei wurden Informationen über die aktuellen Belegungszahlen in den Einzeleinrichtungen, die Beschäftigtenzahlen, wie auch über die Arbeitsauslastung in den Werkstätten, Umsatzplanungen und –ergebnisse ausgetauscht.

Beeindruckt zeigte sich Ottmar Lich zum einen von der Beschäftigtenzahl in dem Unternehmen, immerhin über 220 Personen, die dort in Brot und Arbeit stehen, davon 10% die sich in irgendeinem Ausbildungsverhältnis, sei es Praktika, Umschulung oder dreijähriger Ausbildung befinden.

„Gerade letzter Bereich ist mit Lob und Anerkennung zu versehen. Dieser Teil des arbeitsmarktpolitischen Elementes darf bei der Behindertenhilfe Wetterau, neben den Kernaufgaben Betreuung und Beschäftigung geistig behinderter erwachsener Menschen, nicht zu kurz kommen“, so Ottmar Lich wörtlich.

In einem weiteren Teil des Meinungsaustausches wurde der aktuelle Stand der Investitionstätigkeiten, wie Wohnheimneubau „Am Prinzengarten“ in Gedern, Neubau der integrativen Kindertagesstätte „Sonnenschein“ in Friedberg, Ausbau und Erweiterung der Reichelsheimer Werkstätten besprochen, wie auch Projekte, die im kommenden Jahr anstehen.

Der Sozialdezernent zeigte sich sehr zufrieden über den geschilderten Bauablauf der zu Beginn des Jahres begonnenen Baumaßnahmen, wobei er auch die hohe Kostendisziplin als anerkennenswert betonte.

Der Abschluss des Gespräches war Überlegungen über evtl. Synergieeffekte bei Arbeitsprojekten oder neuen Aufgabenfeldern und deren Wahrnehmung durch die Behindertenhilfe Wetterau, gewidmet. Lich zeigte sich dabei für alle Ideen und Wege offen, um so in Zusammenarbeit oder auch durch konkrete Beauftragungen seitens des Wetteraukreises zur Stabilisierung der Auftragslage beizutragen.

Reinhold Medebach zeigte sich dankbar für den intensiven Meinungsaustausch mit dem neuen Sozialdezernenten und wünschte für die Zukunft eine fruchtbare Zusammenarbeit.
Zugleich wurde die Einladung an Ottmar Lich ausgesprochen – wann immer es die Zeit erlaubt – bei den Bereisungen im Wetteraukreis sich auch die Einrichtungen vor Ort anzuschauen und sich von der Leistungsfähigkeit und Qualität einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Als Erinnerungsgeschenk an den „Antrittsbesuch“ überreichte der Geschäftsführer der Behindertenhilfe Wetterau dem Sozialdezernenten ein Bild; entstanden im Rahmen. der berufsbegleitenden Malgruppen in der Wetterauer Werkstatt von Kim Hartenstein.

Erstellt am: 2006-11-30