Wichtiger Partner in der Jugend- und Sozialhilfe des Wetteraukreises
Wichtiger Partner in der Jugend- und Sozialhilfe des Wetteraukreises
„Nun beginnt die Facharbeit“, freut sich Kreisbeigeordneter Ottmar Lich, unter dessen Vorsitz sich dieser Tage die Jugend- und Sozialhilfekommission des Wetteraukreises konstituierte. Das 25 Mitglieder starke Gremium nimmt gemeinsam mit dem Fachbereich Jugend, Schule und Soziales die Aufgaben der Jugend- und Sozialhilfe wahr.
Die Jugend- und Sozialhilfekommission wird für die Dauer einer Wahlzeit gewählt, musste also nach der Kommunalwahl im März diesen Jahres wieder neu gewählt werden. Üblicherweise tagt sie mindestens vier Mal im Jahr und kam dieser Tage zu ihrer ersten Sitzung nach der Wahl zusammen. Traditionsgemäß hat der Jugend- und Sozialdezernent den Vorsitz inne, Kreisbeigeordneter Ottmar Lich.
Die Kommission befasst sich mit allen Angelegenheiten der Jugend- und Sozialhilfe und dies ist ein weites Aufgabenfeld. Integration behinderter und nicht behinderter Menschen, Förderung der Gleichberechtigung, Bedürfnisse ausländischer Menschen, Jugend- und Sozialhilfeplanung, Entwicklung von Angeboten und Einrichtungen der Jugend- und Sozialhilfe um nur einige zu nennen. Sie gibt auch Anregungen und Vorschläge für die Weiterentwicklung der Jugend- und Sozialhilfe.
Das breit gefächerte Aufgabenspektrum spiegelt die Aufgabenfülle der Jugend- und Sozialhilfekommission in ihrer ganzen Bandbreite wider. Und der Gesetzgeber trägt dem Rechnung. Die örtlichen Jugend- und Sozialhilfeträger, wie hier der Wetteraukreis, sind deshalb zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Kirchen und Religionsgemeinschaften des öffentlichen Rechts sowie den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und der freien Jugendhilfe verpflichtet. Diese Kooperation bildet sich auch in der Zusammensetzung des 25 Mitglieder starken Gremiums ab. Neben Kreistagsabgeordneten gehören ihr Personen an, die in der Jugend- und/oder Sozialhilfe erfahren sind, außerdem Personen, die von den Vereinigungen der freien Jugendhilfe und den Jugendverbänden und -organisationen vorgeschlagen werden. Mit beratender Stimme sind 19 Männer und Frauen vertreten, die aus Seniorenbeirat, Arbeitsagentur, Ausländerbeirat, DGB, Kreisschülerrat, aber auch Behindertenbeirat, Gericht, Fachdienst Gesundheit, Fachdienst Frauen und Chancengleichheit oder Erziehungsberatungsstelle. Zur Vorbereitung ihrer Beschlüsse setzt die Kommission vier Fachausschüsse ein: Jugendarbeit, Soziale Hilfen, Kindertagesstätten/Kindertagesbetreuung und Erziehungshilfen/Familienförderung.
Umfangreiches Arbeitsprogramm
An Arbeit mangelt es der Jugend- und Sozialhilfekommission nicht. Aktuell steht ein Konzept zur Umsetzung des Tagesbetreuungsausbaugesetzes auf der Tagesordnung, ein konkreter Auftrag des Kreistages, die Veranstaltung zum Ehrenamt am 4. Dezember im Foyer des Kreishauses und die Umsetzung des Paragraphen 8a zum Schutz bei Kindeswohlgefährdung. Herausgegeben wurde von der Verwaltung in den vergangenen Monaten der „Beratungsstellenführer für den WK", und die Broschüre "Ältere Menschen im WK - Informationen zu Pflegeangeboten".
Jugend- und Sozialhilfedezernent Ottmar Lich freut sich, dass die Facharbeit nun beginnt und diese umfangreichen Themen in der Kommission beraten und entschieden werden können. Auf der Agenda steht auch die Haushaltsplanung 2007 für den Fachbereich 3 und die Behandlung des jährlichen Fachbereichsberichtes für 2005, der mit vielen Zahlen, Daten und Fakten die Arbeit an den vielfältigsten Aufgabenfeldern des Fachbereiches transparent macht, gesellschaftliche Entwicklungen und den Zusammenhang zur Jugend- und Sozialhilfe aufzeigt, die Steuerung von Maßnahmen und die Umsetzung der Ziele des Fachbereiches enthält. Die Sitzungen der Jugend- und Sozialhilfekommission sind öffentlich, nächster Termin ist Donnerstag, 18. Januar 2007 um 17 Uhr im Kreishaus.
Erstellt am: 2006-11-30
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